Ein Jahr Elektroschocker – Polizei Trier zieht Bilanz

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Bildquelle: dpa-Archiv

TRIER. Nach einem einjährigen landesweiten Pilotprojekt zur Erprobung von Elektroschockpistolen im Streifendienst zieht die Trierer Polizei eine positive Bilanz.

Die sogenannten Taser hätten bei Einsätzen mit aggressiven Gewalttätern zu einer schnellen Entschärfung der Situation geführt, ohne dass jemand verletzt wurde, sagte der Leiter der Polizeidirektion Trier, Ralf Krämer, der Deutschen Presse-Agentur. Im Jahr des Projektes, das am Montagabend ausgelaufen ist, habe es insgesamt gut zwei Dutzend Einsätze gegeben, in denen Beamte die Waffe eingesetzt oder mit ihr gedroht hätten.

«Ich hoffe, dass die positiven Erfahrungen dazu führen, dass in der Politik die Weichen gestellt werden für das neue Einsatzmittel», sagte Krämer. Die rheinland-pfälzische Landesregierung macht die flächendeckende Einführung von den Ergebnissen des Trierer Pilottests abhängig. Nach Einschätzung von Krämer könnten Taser «sehr zügig» eingeführt werden. «Es ist eine Ergänzung in den Einsatzmitteln der Polizei.» Spezialeinheiten der Polizei arbeiten in Rheinland-Pfalz schon länger damit.

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