Bundesländer arbeiten beim Umgang mit dem Wolf zusammen

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Bildquelle: dpa-Archiv

MAINZ/SAARBRÜCKEN/STUTTGART. Wölfe kennen keine Ländergrenzen – deshalb planen vier Bundesländer ein gemeinsames Konzept zum Umgang mit dem geschützten Raubtier. Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland erarbeiten ein einheitliches Wolfsmanagement, wie Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) am Montag in Stuttgart erläuterte.

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen Informationsaustausch etwa über Wolfssichtungen oder über das Verhalten einzelner Tiere sowie Aktivitäten zum Schutz von Nutztieren und Menschen.

Der für Natur- und Artenschutz zuständige Minister betonte, die Entscheidung, ob eine Ausnahme nach dem Bundesnaturschutzgesetz gemacht und ein auffällig gewordener Wolf abgeschossen werden könne, bleibe weiterhin jedem Bundesland selbst überlassen. In Baden-Württemberg sei er selbst für eine solche Entscheidung zuständig. Mit dem für das Jagdwesen verantwortlichen Agrarminister Peter Hauk (CDU) habe er die Pläne nicht besprochen.

In Rheinland-Pfalz wurden laut dem Rheinland-Pfälzischen Forstministeriums seit 2012 5 Wölfe nachgewiesen und es kommt immer wieder zu Sichtungen.

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