Die Stadt der Zukunft gestalten: OB besucht Konferenz in Wien

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Bildquelle: Stadt Trier

TRIER. Die Oberbürgermeister und Bürgermeister aus der ganzen Welt diskutierten auf der dreitägigen Konferenz unter anderem über Mobilität, Stadtplanung, Kommunikation und Ressourcenschonung.

Gemeinsam gut leben in der Stadt und diese als gemeinsame Heimat für alle Menschen lebenswert weitergestalten. Diese Herausforderung stand im Mittelpunkt der globalen Städte-Konferenz „Urban Future Global Conference 2018 (UFGC)“ in Wien, die OB Wolfram Leibe vergangene Woche besuchte.

Gut 3000 Teilnehmer aus 400 Städten aus der ganzen Welt trafen sich vom 28. Februar bis 2. März in Österreich. Die vier Kernthemen der Konferenz waren Mobilität, Stadtplanung, Kommunikation und Ressourcenschonung. Die Stadt Trier ist Bestandteil einer globalen Erneuerungsbewegung, denn die UFGC-Themen werden derzeit auch in Trier in einem breiten Diskurs erörtert. Die Stadtverwaltung hat gemeinsam mit der Lokalen Agenda 21, dem Stadtrat sowie weiteren Akteuren einen breit angelegten Prozess gestartet, an dessen Ende im ersten Quartal 2019 ein Aktionsplan mit konkreten Handlungsempfehlungen stehen wird.

„Ganz klar: Wir sind eine innovative Stadt und das wird auch wahrgenommen, wie die Einladung nach Wien zeigt. Trier hat zudem seit mehr als 2000 Jahren Erfahrung mit Innovation“, erklärt Oberbürgermeister Wolfram Leibe nach dem dreitägigen Kongress. „In Wien wurde deutlich, dass die beteiligten Städte auf einem guten Weg sind und wir die Menschen immer im Mittelpunkt unseres Handelns betrachten müssen – ganz besonders die Kinder. Sie sollen in einer gesunden und nachhaltigen Stadt aufwachsen. Damit geben wir insbesondere den Familien die Möglichkeit, in Trier zu bleiben oder neu nach Trier zu kommen. Die Familien gestalten die Zukunft der Stadt und wir sind in der Pflicht, ihnen das Gestalten zu ermöglichen. Das ist unsere gemeinsame Verantwortung“, betont Leibe.

Zentrale Themen in Wien waren Aspekte, die auch in Trier diskutiert werden, wie attraktive Verkehrslösungen, bezahlbares Wohnen in der Stadt, eine saubere Umwelt, eine naturnahe Gestaltung des öffentlichen Raums sowie die Schaffung von neuen innovativen und nachhaltigen Arbeitsplätzen. „Bei all diesen Themen können die Städte voneinander lernen und unser Netzwerk QuattroPole ist wie geschaffen dafür, um solche Themen für gut eine halbe Million Einwohner voranzubringen“, unterstreicht Leibe. Der Trierer OB traf sich im Rahmen der Konferenz unter anderem mit seinem Tübinger Kollegen Boris Palmer und unterzeichnete gemeinsam mit ihm eine Erklärung zum kommunalen Bekenntnis für eine bessere Luftqualität. Mit Dan Biancalana, Bürgermeister des luxemburgischen Dudelange, sprach er über neue Konzepte für lokale Energieversorgung durch dezentrale Systeme in einzelnen Stadtquartieren.

„Das Focus-Magazin hat Trier 2018 zur lebenswertesten Stadt gekürt. Das ist eine Bestätigung für unser Tun heute, denn die Zukunft erwartet uns mit herausfordernden Aufgaben“, betont Leibe und ergänzt: „Die entscheidende Frage an uns alle lautet: In was für einer Stadt möchten wir morgen leben und was können wir heute dafür tun?“

(Text: Rathauszeitung)

3 KOMMENTARE

  1. „Das Focus-Magazin hat Trier 2018 zur lebenswertesten Stadt gekürt“
    hört hört, hat da jemand vom Focus jahrelang in der Stadt gelebt oder worauf stützen die ihre Erkentnisse, Googeln ? Komischerweise habe ich als Trierer nicht das Gefühl in einer lebenswerten Stadt zu leben und wie will man all die hochfliegenden Pläne die immer mal wieder präsentiert bezahlen ? Bei einer Verschuldung von über 700 Millionen Euro ? Trier bekommt ja nicht mal langjährige Probleme in den Griff, geschweige denn Stadtentwicklung, wenn man sich die Stadtteile anschaut.

  2. Trier is en sauwer Städchen und den Trierer is quand druf. Den anmal in da Woch da, geh’n ma an de Porta….
    Ich find Trier toll, hat zwar Ecken und Kanten aber wo in Deutschland ist das nicht so.

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