Zahl der Badetoten in Rheinland-Pfalz 2017 konstant

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BAD NENNDORF/MAINZ. In Gewässern in Rheinland-Pfalz sind im vergangenen Jahr 17 Menschen ums Leben gekommen. Damit ist die Zahl der Badetoten im Vergleich zu 2016 konstant geblieben.

Bundesweit zählte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) laut einer Mitteilung vom Dienstag einen Rückgang der Unglücksfälle auf rund 400.

Die meisten (acht) der rheinland-pfälzischen Opfer ertranken demnach in Seen oder Teichen, fünf starben in Flüssen. Zwei Menschen kamen in einem Gartenteich oder Swimmingpool ums Leben, je ein Opfer zählten die Retter im Schwimmbad und in einem Hafen. Unter den Ertrunkenen waren auch Kinder.

«Binnengewässer sind nach wie vor die Gefahrenquelle Nummer eins. Nur vergleichsweise wenige Gewässerstellen werden von Rettungsschwimmern bewacht», sagte DLRG-Präsident Achim Haag im niedersächsischen Bad Nenndorf. Die Kommunen und Kreise täten zu wenig für die Sicherheit am und im Wasser.

Von den identifizierten Badetoten im Bundesland waren die meisten (zwölf) männlich. Die jüngsten Opfer waren bis zu fünf Jahre alt, die ältesten zwischen 71 und 80. Besonders gefährdet seien neben Älteren auch Flüchtlinge, teilte die DLRG weiter mit. Deutschlandweit seien 23 Asylsuchende ertrunken. Sie waren demnach fast alle Nichtschwimmer.

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