Schon wieder: Mehrere Giftköder in Detzem ausgelegt

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Hund liegt traurig
Symbolbild "Hund"

Bildquelle: pixabay

DETZEM. Nachdem bereits am 10. Februar 2018 ein Hund in Detzem vermutlich infolge der Aufnahme eines Giftköders verendet war, gibt es erneute Verdachtsfälle in der Ortslage. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Bisher wurden drei Sachverhalte bei der Polizeiinspektion Schweich angezeigt, die im Zusammenhang stehen dürften.

1.

Am 9. Februar 2018 ging ein Mann mit seinem 8,5 Jahre alten Mischlingshund zwischen 15 und 16 Uhr auf einem geteerten Weinbergsweg von Detzem in Richtung Thörnich spazieren. Der Hund lief in Sichtweite frei umher.

Am 10. Februar 2018 erbrach der Hund gegen 7 Uhr unter anderem Wurststücke, die die Hundehalter nicht verfüttert hatten. Das Tier verstarb auf dem Weg zum Tierarzt, der von einer Vergiftung ausgeht.

2.

Am 20. Februar 2018 fanden Hundehalter aus der Neugartenstraße in Detzem gegen 8 Uhr auf ihrem komplett umzäunten Grundstück eine verdächtige lilafarbene, übel riechende Substanz. Augenscheinlich handelte es sich um Körnchen, die sich durch Nässe bereits teilweise aufgelöst hatten. Der Sachverhalt wurde am 21. Februar 2018 bei der Polizei angezeigt. In diesem Fall kam kein Tier zu Schaden.

3.

Bereits am 15. Februar 2018 hatte ein Hundehalter im Neubaugebiet Wiederbergauf in Detzem auf seinem umzäunten Grundstück drei Stücke Scheibenkäse gefunden, die bläulich verfärbt waren. Da er dieser Feststellung zunächst keine weitere Bedeutung beimaß, entsorgte er den Käse. Am 23. Februar 2018, gegen 1:30 Uhr, wurde der Mann nun durch ein quietschendes Gartentor und die gleichzeitig anschlagenden Hunde geweckt. Bei Tageslicht stellte er mehrere Fleischwurststücke auf seinem Grundstück und auf der angrenzenden Wiese fest. Ob eine Präparierung der Wurst, die zumindest äußerlich nicht unmittelbar erkennbar ist, vorliegt, steht noch nicht fest. Die Wurststücke wurden sichergestellt. Bisher ist unklar, ob die Hunde von der Wurst gefressen haben.

Die weiteren Ermittlungen werden in allen drei Fällen vom Fachkommissariat der Kriminalinspektion Trier geführt.

Hundehalter werden gebeten, ihre Hunde beim Spazierengehen aufmerksam zu beobachten, immer im Blick zu behalten und nach Möglichkeit nicht frei laufen zu lassen. Im Falle des Auffindens verdächtiger Substanzen sollten diese verpackt und zunächst vorsorglich eingefroren werden, um weitergehende Untersuchungen zu ermöglichen.

Die Polizei, bittet darum, entsprechende Sachverhalte und verdächtige Wahrnehmungen konsequent anzuzeigen. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Schweich, Tel. 06502/9157-0, mail: pischweich@polizei.rlp.de, in Verbindung zu setzen.

13 KOMMENTARE

  1. So langsam wäre sogar ich dafür, den Täter zum Selbstversuch zu verdonnern. Sobald man ihn erwischt. Könnte man ja unter ärztlicher Aufsicht machen, damit er das „Vergnügen“ überlebt und daraus lernen kann.

  2. Eric, aus einem solchen Kommentar, kann man einen Menschen gut einschätzen…!!!
    ??????????????????????????????????????????????????????????????????????????????
    Dr.

  3. Bevor ihr jetzt hier zur Lynchjustiz aufruft vielleicht erstmal den Bericht genau lesen, bisher ist noch nicht mal sicher ob die drei Fälle zusammenhängen und ob es wirklich Vorsatz war:
    Fall 1.

    Am 10. Februar 2018 erbrach der Hund gegen 7 Uhr unter anderem Wurststücke, die die Hundehalter nicht verfüttert hatten. Das Tier verstarb auf dem Weg zum Tierarzt, der von einer Vergiftung ausgeht: JA ABER ER HAT DIE WURST JA NOCH NICHT UNTERSUCHT EBENSOWENIG WIE DEN HUNDEKADAVER

    Fall 2.

    Am 20. Februar 2018 fanden Hundehalter aus der Neugartenstraße in Detzem gegen 8 Uhr auf ihrem komplett umzäunten Grundstück eine verdächtige lilafarbene, übel riechende Substanz. Augenscheinlich handelte es sich um Körnchen, die sich durch Nässe bereits teilweise aufgelöst hatten. Der Sachverhalt wurde am 21. Februar 2018 bei der Polizei angezeigt. In diesem Fall kam kein Tier zu Schaden: HAT MAN DIE SUBSTANZ UNTERSUCHT? NEIN; KANN ALSO ALLES MÖGLICHE GEWESEN SEIN

    3.

    Bereits am 15. Februar 2018 hatte ein Hundehalter im Neubaugebiet Wiederbergauf in Detzem auf seinem umzäunten Grundstück drei Stücke Scheibenkäse gefunden, die bläulich verfärbt waren. Da er dieser Feststellung zunächst keine weitere Bedeutung beimaß, entsorgte er den Käse. Am 23. Februar 2018, gegen 1:30 Uhr, wurde der Mann nun durch ein quietschendes Gartentor und die gleichzeitig anschlagenden Hunde geweckt. Bei Tageslicht stellte er mehrere Fleischwurststücke auf seinem Grundstück und auf der angrenzenden Wiese fest. Ob eine Präparierung der Wurst, die zumindest äußerlich nicht unmittelbar erkennbar ist, vorliegt, steht noch nicht fest. Die Wurststücke wurden sichergestellt. Bisher ist unklar, ob die Hunde von der Wurst gefressen haben.: WEDER DER KÄSE NOCH DIE WURST WURDEN UNTERSUCHT

    Fazit: Bisher weiss man gar nix, also haltet euch hier zurück bevor ihr vorverurteilt.

  4. Sollte ich jemals so ein Schwein erwischen der Giftköder auslegt schwöre ich bei Allem was mir heilig ist dass Derjenige seine eigenen Giftköder frisst oder Wurst mit Glassplittern oder Rasierklingen ! Das ist die einzige und gerechte Strafe !

    • Hey, du „Tierfreund“,
      es gibt auch im Raum Trier sehr gute psychologische Hilfe für Kranke wie dich.
      Lebst wohl ein paar Jahrzehnte zu spät – oder aber im falschen Staat, gell?!

  5. GEDANKEN sind Frei,
    SELBSJUSTITZ nicht,

    Vorsicht bei Äusserungen auch in schriftlicher Form (Papier ist geduldig)!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Dr.

  6. Kann ja nachvollziehen, dass man ein Tier lieben kann wie einen Menschen, aber irgendwo ist auch Schluss. Wenn du jeden das zufügen willst, was er einem Tier antut, dann will ich nicht in der Haut eines Metzgers stecken. Ich bezweifle stark, dass die Befürworter der Lynchjustiz hier alle Vegetarier sind. Unabhängig davon das solche Aussagen einer Morddrohung sehr nahe kommen, wird hier wohl mit zweierlei Maß gemessen.

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