Angespannte Situation: Exhaus Trier e.V. meldet Insolvenz an

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TRIER. Am 21.02.2018 wurde beim Amtsgericht Trier der Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung für den Exzellenzhaus e. V. gestellt.

Seit 2015 ist der Exzellenzhaus e. V. aufgrund dringend notwendiger Brandschutzmaßnahmen und der Herstellung der Barrierefreiheit Einschränkungen unterworfen, so dass die Besucherkapazitäten im Balkensaal und im Exil reduziert werden mussten. Damit und mit der Anmietung und Nutzung einer zusätzlichen externen Location gingen Einnahmeausfälle einher, die die bereits finanziell angespannte Situation des Vereins noch verstärkt haben.

Die Angebote des Exzellenhaus e. V. und seiner Mitarbeitenden sind unverzichtbarer Bestandteil nicht nur im Stadtteil Trier-Nord, sondern in der gesamten Stadt Trier und in der angrenzenden Region, darunter der Kinderhort, das Fanprojekt, das Streetworkangebot sowie die offene Jugend- und Jugendkulturarbeit. Die Bedeutung der Einrichtung wurde im vergangenen Jahr auch durch die städtischen Gremien im Kinder- und Jugendförderplan festgestellt. Vorrangiges Ziel der Insolvenz in Eigenverwaltung ist daher, das Exhaus zu erhalten und zukunftsfähig zu machen.

Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Elvira Garbes: „Der Vereinsvorstand kann bei der Reorganisation des Vereins auf die unterstützende Begleitung durch das städtische Jugendamt und die Stadtverwaltung zählen – die Stadt Trier stellt die Weichen für den Verein ganz klar auf Zukunft.“

40 KOMMENTARE

  1. Das ist typisch Trier, eine absolute Schande. Für ein Theater, in das nur ein paar Rentner gehen, werden Millionen locker gemacht und quasi in der Mosel versenkt, das Exhaus ist eines der wenigen kulturellen Zentren mit herausragender Bedeutung, hier finden Konzerte, Märkte usw statt und machen Trier gerade auch für Studenten und Jugendliche attraktiv , hier lässt man es bis zur Insolvenz kommen. Die Situation ist doch schon seit Jahren bekannt, wo war denn da der Jensen der sich immer als Übervater Triers aufgespielt hat, unser grosser Städteplaner?. Eine Schande, Trier wird immer mehr zum Dorf. Hier gehts um die Zukunft Triers als Universitäts- und Studentenstadt. Mit dem was dem Sibelius als Abfindung gezahlt wurde könnte man schon das Nötigste reparieren.

  2. sehr schade ….. war in den 70zigern tagtäglich meine Anlaufstation, Folk-Fest , Anti Disco Mafia und die zahlreichen Konzerte sowie unserer eigener Clubraum.
    Nicht zu vergessen die Frühschoppenkonzerte mit dem erich Pützer Trio .
    Zur Barrierefreiheit kann ich nur sagen dass wir früher einfach mal angepackt haben und gut war.

  3. ALSO DAS HIER IST JA MAL WIEDER TYPISCH FÜR DIE HEUTIGE GESELLSCHAFT an (Sven Dahmen,jottpee,Peter und Eric)bevor ich anfange zu meckern sollte ich auch Ahnung haben worüber man sich beschwert..INSOLVENZ IN EIGENVERWALTUNG heisst nämlich genau das was ihr doch wollt wenn ich das recht verstanden habe ,nämlich das Stadt,Jugendamt usw. alles versuchen um es zu erhalten..denn dies heißt das selbst im Insolvenzverfahren der Eigentümer darüber entscheiden kann wie er es saniert,was sonst der Insolvenzverwalter übernimmt der es aber oft nur noch schafft ein wenig geld durch verkaufen oder so heraus zu bekommen um damit dann die größten gläubiger zu bezahlen.Allein das ist schon ein gutes Zeichen weil das nur gestattet wird wenn wirklich eine realistische chance auf Erfolg nach der Sanierung besteht.

    Jakob Joseph

    • Bevor man große Töne über den Wert von „Insolvenz in Eigenverwaltung“ spuckt, sollte man sich drüber im Klaren sein, dass sich Trier mit dem Theater einen „Kostenmonolithen“ (oder auch: „Fass ohne Boden“) leistet, der alle anderen Themenbereiche finanziell dominiert. Im Bereich der freiwilligen Leistungen…Ebbe 🙂 Ist eben eine Frage der Prioritäten…

  4. Insolvenz in Eigenverwaltung heisst schon mal dass es schwieriger ist zb einen Handwerker zu bekommen, der nötige Reparaturen durchführt, weil man selber kein Geld mehr hat und erstmal den Papierkram erledigen muss damit zb die Stadt Trier einspringt. Auch eventuelle Fördergelder usw sind schwieriger zu bekommen und dass man es überhaupt soweit kommen lässt ist ein Armutszeugnis für die Stadt Trier.
    Und was EX angeht, Zitat:
    EX 24. Februar 2018 at 13:59

    jottpee, MIT FAST 60ZIG FINDET SICH BESTIMMT EIN ANDERES HOBBY !!!

    Ist halt nicht jeder so wie EX dass er sich mit der Viezflasche vor die Glotze hockt, manche sind auch mit 60 noch junggeblieben.

    • Peter, keine Viezflasche, es ist Kölch !
      aber Danke für Deine Interesse für mich. Es ist schon richtig, das manche mit 60 noch junggeblieben sind:
      (äusserlich) 🙂

      EX

      • da du ja ein so ein Besserwisser bist und noch nicht mal weißt was du vor der Glotze trinkst , hier mal zum mitschreiben K Ö L S C H ……
        mit S

        • joppee, schuldigung, aber hättest du so viel Kölssssssch intus wie ich…..

          bleiben „wir“ beim Thema EX-Haus

          (neutraler Beobachter : Trier, hei sinn eich dahemm un sonst gorneist…..)

          EX

          • Ex, ein waschechter Trierer bist du aber auch nicht, sonst wärst du in unserer so schönen Stadt „dahaam“ und nicht „dahemm“. ;-)))

        • Ich weiß was ich vor der Glotze trink ! Ich weiß nur nicht genau wie es geschrieben wird.
          Sorry jottpeeeee

          Bleiben „wir“ beim Thema EX-Haus

          EX

  5. Da sind Jahrzehnte vergangen und nichts wurde für das Gebäude getan. Man lässt wie immer alles vergammeln und dann wird laut gebrüllt.

  6. Wenn Geld für überflüssige Vereine wie „Trier für Alle“ oder „für ein buntes Trier“ oder für überflüssige Beauftragte für Frauen-oder Gleichstellung, die jeweils 70.000 € Kosten jährlich verursachen und kaum nachgefragt werden, muss das Geld an anderen Stellen eingespart werden.
    Diesmal trifft es eben das EX Haus.
    zuvor die Eishalle, die Straßen, die Schulen, die Turnhallen. Ideologie „first“

  7. Liebe Leute,
    der Verein führt eine Insolvenz in Eigenverwaltung durch, das Gebäude bleibt bestehen, die Mitarbeiter werden weiter bezahlt, Konzerte finden statt.
    Wer den Artikel richtig liest, sollte verstehen, dass der Verein ein Geldproblem hat, dass durch die Auflagen aus Brandschutz und Barrierefreiheit enstanden ist. Das Gebäude gehört der Stadt, da kann man nicht „mal eben so selbst mit anpacken“.
    Ursache für die Geldprobleme ist die Dauer der Umbauplanungen, deren Umsetzung vom Stadtrat bereits beschlossen ist.
    und hier an Meister Lamberti: das die Stadt eine Gleichstellungsbeauftragte braucht, ist per Gesetz vorgeschrieben und auch keine freiwillige Veranstaltung. Außerdem können Sie mal mit 70.000 € anfangen an einem Gebäude aus dem 18. Jahrhundert umzubauen und schauen, wie weit sie damit kommen. VIEL SPAß!

  8. Brandschutz u Barrierefreiheit?? Daraus sollen die finanziellen Probleme herrühren?? Diese Probleme sind auf jahrelanges Missmanagement und Geldverschwendung zurückzuführen!!

      • „Zuschauerzahlen gedeckelt“? Trotzdem gab es noch genug Platz um Veranstaltungen durchzuführen, das Problem war, dass fast keine Veranstaltung richtig frequentiert wird/wurde! Aber wie gesagt, dass ist typisch für Organisationen die zu hohe staatliche/städtische Subventionen erhalten! Schaut den Verantwortlichen mehr auf die Fingerdami das Ex-Haus eine Zukunft hat!

  9. an den Obermeister Käpt’n Cracker :hier 70.000 für Gleichstellung,da 70.000 für Frauen, Stadttheater Sibelius 300.000 und Quadropole 120.000 € hochsubventionierte Parkhäuser und so weiter und so fort.
    das summiert sich, zum Glück ist vom Gesetz kein Männerbeauftragter vorgeschrieben, warum eigentlich nicht? da wären auch nochmal 70.000 weg. Zum Glück bauen wir in Trier keinen Flugplatz und kein
    Stuttgart 21, da müsste ja noch mehr verrotten. Frauenbeaufragte in Trier 1/2 jährlich 5 Kontakte.
    Gesetzlich vorgeschrieben ist viel Blödsinn, da könnte man sich gegen wehren wenn die Ideologie nicht im Wege stehen würde. So sieht’s aus in dem Land in dem wir gut und gerne leben….

    • Treffer, Herr Lamberti!
      Und deshalb bellen andere gleich los …
      Es ist eine Schande, wofür in unserer schönen (bunten! offenen!! politisch korrekten!!!) Stadt Geld locker gemacht wird, während sinnvolle Projekte zugrunde gehen.
      Dass Sibelius eine Null ist, habe ich damals gepostet, bevor er nach Trier kam. Aber die Erfahrungen anderer Städte mit dieser Witzfigur haben die Verantwortlichen in Trier nicht interessiert. Nun denn … „uns schöner Trier“ mit Malu, ihrem roten Lehrling mit den gleichfarbigen Socken und den grünen Weltverbesserern stochert weiter im Nebel.
      Wie gut, dass die blaue Lagune bleibt !!

  10. Hi,Wendi (männl. o. weibl.) zimmlich spät noch reagiert, aber schau mal nach, wie Trierisch gesprochen und dann geschrieben wird. Leyendecker Bloas

    EX

    • Tja , der “ Helm“ waas datt och net immer weil et zimmlich schwär iss, zumoals ett och mit jänisch värmischt is .datt kümmt näämlisch druff ohn wo de groß gewen ginn bis.Nord ,West Süd …..

      • Jope, Ein echter Trierer trinkt auch kein Kölch im „Land der fliegenden Messer“ dat iss doch janz efach oda? (OH, Sorry beim Thema bleiben…..) :-)))

        EX

  11. Trierisch hat mehrere Nuancen. Von Nord nach Süd sowie Ost nach West (im Stadtgebiet) ist es unterschiedlich. Ein festgeschriebenes Trierisch gibt es nicht. Leyendecker ist da kein Maßstab!
    Trotzdem muss ein Trierer wissen was ein „HEJEL“ ist.

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