Frost im Zoo: Erdmännchen unter Wärmelampen

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NEUWIED. Die Polarluft hält Rheinland-Pfalz fest im Griff. Laut dem Deutschen Wetterdienst ist noch bis zum meteorologischen Frühlingsanfang am 1. März mit eisigen Temperaturen zu rechnen. Was heißt das für Zootiere? Können sie sich aufwärmen?

Im Zoo Neuwied gibt es «für alle, die es nicht so kalt mögen, beheizte Innenräume», versichert Zoopädagogin Franziska Günther. «Wir haben aber auch draußen Wärmelampen. Darunter legen sich zum Beispiel gerne die Erdmännchen.» Viele Tiere könnten zwischen drinnen und draußen wählen. «Es scheint jetzt ja meist die Sonne. Da kommen zum Beispiel auch unsere Berberlöwen-Jungen gerne raus zum Spielen – das ist wie bei Menschenkindern», erklärt Günther.

«Auch die Flamingos schnappen mal frische Luft. Wir haben allerdings ihren Teich abgelassen, damit sie nicht auf dem Eis ausrutschen und sich ihre dünnen Beine brechen.» Die Flamingos hätten aber auch drinnen ein Wasserbecken und Kunstrasen. Zugefroren ist dagegen der Teich des Sibirischen Tigers Ivo, der munter um die Eisfläche tappt.

«Die Kälte macht den Tierpflegern mehr zu schaffen als den Tieren», meint Günther, während einige Humboldt-Pinguine aus Südamerika trotz des Frostes zu balzen beginnen. Überhaupt nichts anhaben könne die Kälte den Schnee-Eulen: «Für die sind auch minus 50 Grad kein Problem.» Ihre Heimat sind zum Beispiel Grönland und Alaska.

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