Kinderpornos in Kita stammen aus dem Internet

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Bildquelle: dpa-Archiv

BRUCHMÜHLBACH-MIESENAU/KAISERSLAUTERN. Die kinderpornografischen Bilder, die in einer Kindertagesstätte im pfälzischen Bruchmühlbach-Miesau gefunden wurden, zeigen keine Jungen und Mädchen aus der Einrichtung.

Das hat am Mittwoch die Staatsanwaltschaft Zweibrücken fast einen Monat nach dem Fund einer Speicherkarte mit den pornografischen Fotos und Videos mitgeteilt. Der Erzieher, in dessen Besitz die Speicherkarte gewesen sein soll, wurde nach dem Fund mit sofortiger Wirkung freigestellt. Laut Staatsanwaltschaft hat der Mann zugegeben, kinderpornografisches Material aus dem Internet heruntergeladen zu haben. Gegen den Mann wird wegen des Besitzes von kinderpornografischem Material ermittelt.

Bisherigen Ermittlungen des Sonderkommissariats Kriminaltechnik zufolge hat der Verdächtige das Material nicht selbst hergestellt: «Anhaltspunkte für einen von dem Beschuldigten begangenen Missbrauch von Kindern – insbesondere Kindern, die die Kindertagesstätte besuchen – konnten im Verlaufe der Ermittlungen nicht gewonnen werden», hieß es am Mittwoch weiterhin. Auf den Rechnern der Kindertagesstätte fanden die Ermittler kein kinderpornografisches Material. Das habe sich ausschließlich auf der in der Kita gefundenen SD-Karte des Beschuldigten befunden, außerdem auf sichergestellten Speichermedien in seiner Wohnung.

(dpa/lrs. – News)

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