Beginn der Fastenzeit – „Autofasten“ im Bistum Trier gestartet

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Bildquelle: Gabi Eder / pixelio.de

TRIER/MAINZ. In der Fastenzeit möglichst oft auf das Auto verzichten: Dazu rufen die katholische und evangelische Kirche im Südwesten Deutschlands bei der Aktion «Autofasten» auf, die am Mittwoch begonnen hat.

Bis zum 31. März seien Autofahrer eingeladen, ihre Wege umweltschonend mit Bus, Bahn, Fahrrad oder zu Fuß zurückzulegen, teilte das Bistum Trier mit. Ziel sei es, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

An der mittlerweile 21. Auflage der ökumenischen Aktion beteiligen sich neben Trier die Bistümer Mainz und Fulda, die Erzbistümer Luxemburg und Köln, der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen, sowie die Evangelischen Kirchen im Rheinland und in Hessen-Nassau.

Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf ermutigte, sich an der Aktion zu beteiligen. Der Aufruf, nach Alternativen zum Auto zu suchen, schärfe «das Bewusstsein dafür, dass unser alltägliches Verhalten Auswirkungen auf die Umwelt hat. Schon mit kleinen Änderungen unserer Gewohnheiten können wir zur Bewahrung der Umwelt und zum Klimaschutz beitragen», sagte er in Mainz.

Nach Einschätzung der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) werden in diesem Jahr voraussichtlich 2000 Autofahrer aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Luxemburg teilnehmen. Etliche Verkehrsverbünde bieten «Autofastern» Vergünstigungen an.

6 KOMMENTARE

  1. Wenn ich hinter dem Dom wohne kann ich gut Autofasten predigen.
    Ich wohne in Porz bei saarburg. Wie soll ich morgens ohne Auto nach Trier kommen.

  2. Jeder einzelne der deutschen Bischöfe ist schon alleine was das Autofahren angeht ein elender Heuchler den man wie die Pharisäer aus dem Tempel jagen müsste:
    http://www.autobild.de/bilder/die-dienstwagen-der-bischoefe-4414028.html#bild6

    Würden die Herren sich tatsächlich in der Nachfolge Christi bewegen dann würden sie gebrauchte Dacia Logans fahren, die reichen auch um von A nach B zu kommen.

    Die z.t. riesigen Wohnungen die sie bewohnen mal aussen vor, wobei es in den Wohnungen emotional ziemlich leer sein dürfte.

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