80-jähriger Falschfahrer verursacht schweren Verkehrsunfall auf Autobahn

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Bildquelle: Carsten Rehder / dpa-Archiv

SAARLAND. Am gestrigen Freitagabend, 2. Februar, gegen 21:15 Uhr kam es auf der BAB 620 Richtungsfahrbahn Saarlouis, Höhe Anschlussstelle Güdingen, zu einem schweren Zusammenstoß, bei dem ein 80-jähriger Autofahrer aus Frankreich und eine 20 Jährige aus Saarbrücken schwer verletzt wurden.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr der französische Staatsbürger mit seinem Pkw an der Anschlussstelle Güdingen auf die BAB 620, Richtungsfahrbahnen Saarlouis, auf. Noch in Höhe des Beschleunigungsstreifens wendete der Fahrzeugführer und fuhr auf der Überholspur der Richtungsfahrbahn Saarlouis in Richtung Mannheim weiter. Kurz darauf erfolgte auf der Überholspur die Kollision beider Fahrzeuge, die zum Glück seitlich versetzt und nicht frontal stattfand.

Die unfallbeteiligten Fahrzeugführer wurden mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen in die umliegenden Krankenhäuser verbracht. Die Fahrtrichtung Saarlouis musste bis ca. 01:30 Uhr vollgesperrt werden. Der Verkehr wurde am Autobahndreieck Saarbrücken über die BAB 6 Goldene Bremm abgeleitet.

2 KOMMENTARE

  1. Warum werden Autofahrer nicht regelmäßig auf Ihre Fahrtüchtigkeit überprüft? Fahrzeuge müssen ja auch zur Hauptuntersuchung. Anscheinend haben die Politiker selbst Angst davor Ihre Fahrerlaubnis zu verlieren. Bin selbst 66 Jahre alt, und würde Fahrtauglichkeitstests befürworten. In meinem Bekanntenkreis habe ich Einige, die sehr schlecht sehen. Sie sind aber nicht bereit zum Augenarzt zu gehen. Das Argument: Beim Sehtest mit achtzehn Jahren war alles in Ordnung.

  2. Bin auch dafür ,dass spätestens mit 66 Jahren eine Prüfung zwecks Fahrtüchtigkeit im Strassenverkehr mit Autos, Fahrräder, Mopeds, Rollstühlen, Rollatoren u. allem anderen was so rollt, gemacht werden sollte !!!
    Denn mit „66 Jahren fängt das Leben an“….

    Opa

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