Tätowierte Polizisten? Innenminister Lewentz will Verbot lockern

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Die Uniform einer angehende Polizistin in Sachsen offenbart ein Arm-Tattoo.

Bildquelle: Foto: S. Kahnert/Archiv

RLP. Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) will das Tattoo-Verbot für Polizisten lockern.

Bisher sind Tätowierungen für die Beamten im Land nur dann erlaubt, wenn sie beim Tragen kurzärmeliger Hemden nicht zu sehen sind. «Wir wollen, dass Polizeibeamte im öffentlichen Ansehen als seriös gelten», sagte Lewentz der Deutschen Presse-Agentur. Junge Menschen gingen heute mit Tätowierungen aber offener um. «Deshalb wird es Möglichkeiten geben, kleine Tätowierungen zuzulassen.»

Studien ergaben, dass Tattoos eine unbewusste negative Wirkung auslöse, wie aus der Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage aus der oppositionellen CDU-Fraktion hervorgeht. Das Land will auf die Ergebnisse reagieren, aber zugleich offen für Polizei-Nachwuchs bleiben.

(dpa/lrs. – News)

2 KOMMENTARE

  1. Tätowierte Beamte / Polizisten kann ich nicht ernst nehmen. Auch wenn es nun Trendy ist das hinz und kunz ein Tattoo hat.

  2. lieber tätowierte als rechte , liebe Marianne
    welcome to the 21th century
    außerdem würde ich mir keine Gedanken darum machen , es gibt mittlerweile mehr tätowierte Menschen als nicht bemalte. Früher hatte man Angst vor der Minderheit… also nachdenken

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