Suizidversuch auf Römerbrücke – Passanten retten Mädchen das Leben

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Die Trierer Römerbrücke.

Bildquelle: wikipedia

TRIER. Wie uns ein Leser berichtet, kam es am Abend zu einem offensichtlichem Suizidversuch auf der Trierer Römerbrücke, welcher dank der schnellen Reaktion aufmerksamer Passanten und der Polizei gerade noch verhindert werden konnte.

Als unser Leser gerade mit seinem Auto über die Römerbrücke fuhr, sah er ein Mädchen hinter dem Brückengeländer stehend, welches offensichtlich verzweifelt erschien und in die eiskalte Mosel springen wollte. Geistesgegenwärtig hielt er direkt an und verständigte die Polizei. Mithilfe zweier weiterer Passanten redete er umgehend auf das verzweifelte Mädchen ein und verwickelten das Mädchen bis zum Eintreffen der Polizei in ein Gespräch.

Nach dem schnellen Eintreffen der Einsatzkräfte gelang es den Beamten, gemeinsam mit den tollen Helfern, dass Mädchen glücklicherweise wieder zurück auf die andere Seite des Geländers ziehen.

6 KOMMENTARE

  1. Es gibt sie doch noch, die Zivilcourage!
    Lasst uns die Menschen feiern, die diesem verzweifelten Mädchen das Leben retteten. Wir Erdenbürger sind dann ja doch nicht so schlecht,wie es manchmal scheint.

  2. Hoffentlich kriegen diejenigen, die das Mädchen überhaupt erst soweit gebracht haben, dass sie sterben wollte, ihre gerechte Strafe. Ein großes Lob an den Mann, der sie davon abgehalten hat! Dem Mädel wünsche ich, dass sie noch lange lebt und ab jetzt nur noch Glück hat. Mindestens so lange, dass sie mitkriegt, wie alle ihre Mobber ihre gerechten Strafen kriegen.

  3. Jo Respekt …aber damit ist dem Mädchen auch nicht wirklich geholfen … die Hilfe beginnt erst jetzt , falls sie es zulässt.
    Wären doch fragen zu beantworten …wieso weshalb warum … usw. hoffe dür das Mädel das es an vernünftige Therapeuten gerät und nicht an Rezept schreiber ..

    • Sehr geehrter/e Frau/Herr Ich,

      Doch, damit ist dem Mädchen sehr wohl geholfen. Was hätte ihr in dieser Situation denn noch mehr helfen können? Diese Menschen, und zwar alle, waren die größte Hilfe. Denn nur jetzt hat Sie überhaupt die Möglichkeit, eine professionelle Therapie zu erfahren. Dies war offensichtlich vorher, aus welchen Gründen auch immer, nicht möglich.

      Des Weiteren hoffe ich, dass die junge Damen sowohl an Menschen gerät die gut und professionell Therapieren als auch an „Rezeptschreiber“, denn es macht i.d.R. nur die Kombination in einem multimodalen therapeutischen Ansatz Sinn.

      Vielen Dank und Hochachtung für die Passanten. Offensichtlich tolle Arbeit der Polizei und der entsprechenden anderen Hilfskräfte.

  4. Super toll das es noch Menschen gibt die nicht weg sehen sondern direkt helfen denn davon gibt es leider zu wenige Gott sei Dank könnten sie dem Mädchen in seiner größten not bei stehen Lob und Dank an die helfer

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