AUSGEZOCKT! – Spielotheken in der Stadt müssen dicht machen!

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Bildquelle: Rathaus Trier

TRIER. Für viele Menschen gehört der Gang in die Spielothek und damit die Hoffnung auf einen schnellen Geldgewinn, zur Auslebung ihrer persönlichen Freiheit. Doch ab dem Jahr 2021, genauer gesagt zum 1. Juli des Jahres, wird das „Zocken“ im Trierer Stadtgebiet massivst eingeschränkt bis unmöglich.

Insgesamt werden 32 der 34 Spielhallen im Stadtgebiet schließen müssen. Grund ist das ab Juli 2021 in Kraft tretende Glücksspielgesetz, welches es den Betreibern untersagt in einem Radius von 500 Metern um Jugendeinrichtungen, wie beispielsweise Sportstätten und Schulen, entsprechende Spielhallen zu betreiben.

Neu ist das Gesetz nicht. Bereits im Jahr 2012 wurde die Änderung des Glücksspielstaatsvertrages beschlossen – Grund für die „Verzögerung der Durchsetzung“ sind die Übergangsfristen, welche aber im Juli 2021 enden.

14 KOMMENTARE

  1. Sehr aktuell, eine Meldung aus 2021! Bis dahin wird Trier vielleicht sowieso von Luxembourg aufgekauft. Sind die Spielotheken aktuell überhaupt noch gut besucht? Statt Hoffnung auf schnellen Geldgewinn bringen die wohl eher das Versprechen, sein Geld langsam aber sicher verschwinden zu sehen. Sowas kann man heute auch online erledigen.

  2. Ist doch eh alles nur ein Geldwaschtempel für (gut betuchte) Mitbürger/innen die fernab von Öffnungszeiten ihre Lieblinge in Ordnung bringen. Ob Konz oder Trier – egal. Alles bekannt und sogar geduldet…

  3. Das ist ein systematisches Vorgehen um die Existenz der Betreiber zu ruinieren. Staatliche Casinos sind von dieser Regelung nicht betroffen ( wird wohl darauf spekuliert das die Casinos dann besser besucht sind ) . Spielsucht wird dadurch nicht eingedämmt, es verteilt sich nur anders. Das die Existenz der Betreiber , Aufsichten, Techniker usw aufs Spiel gesetzt wird interessiert den Staat nicht, der verfolgt nur die eigenen Interessen. Wäre ich Betreiber dann würde ich eine Sammelklage einreichen, wo gibt es denn sowas das der Staat einen quasi zwingen kann den Betrieb zu schließen sofern alle Auflagen und Vorschriften eingehalten werden. Ebenso müsste dann der Staat auch für die Kosten aufkommen wenn der Betrieb verlegt werden muss, incl aller Baumaßnahmen die erforderlich sind um deren Auflagen wieder gerecht zu werden. Armes Deutschland !

  4. …und wie sagte die Intelligenzbestie der cityinitiative beim TV ;dann müssen die Immobilien ( die der jetzigen Spielhallen)mit neuen Konzepten bespielt werden! Sehr weitsichtig der Mann! Nur warum erklärt er der Neustraße ( mit mindestens 12 leerständen) nicht jetzt schon wie das gehen soll! Aber so kennt man ihn, alles nur Geschwafel!

    • Ist halt Einer mit ganz viel wenig Ahnung! Aber Hauptsache auf allen Bildern und zuerst an jedem Buffet(für lau)! Aber das ist wohl außer unsinnigen festlegen von verkaufsoffenen Sonntagen ,wie bspw 1 Januarwochenende, auch der Zweck der Cityinitiative!

      • Das zeigt den Umbruch im Kaufverhalten , wenn man früher A und B Lagen aus den Händen gerissen bekam muss man heute Spielhöllen und Dönerläden locken damit man die Läden vermietet bekommt, die Neustrasse ist auch mittlerweile so ein Problemfall, an so viele Leerstände kann ich mich in frühereren Jahren nicht erinnern.
        Da wird auch die City Initiative nichts dran ändern, wenn die Leute mit verkaufsoffenen Sonntagen gelockt werden, die kommen dann nicht in der Woche und Geld das man ausgegeben hat kann man nicht nochmal ausgeben ( ok ok viele können das bestimmt auch , die enden aber irgendwann im Privatinsolvenz Club )

  5. Spielhallen zocken bringt doch nichts mehr die Automaten sind doch vom Betreiber geregelt so dass man automatisch nur noch verliert da kommt dieses Jahr noch die Spielerkarte dazu alles in allem besser zu Spielbank

  6. Ich wat noch nie in meine, Leben in einer Spielhalle, aber 1e Gesellschaft braucht eben auch Ventile, für die 1en eine Kneipe, für die andern eine Spielhalle oder was auch immer. Fehlt nur noch dass in eine der dann leerstehenden Hallen ein Büro der Eurener Mütter und sonstigen Moralapostel zur wahrung der öffentl. Ordnung reinkommt, aber der Dreyer würde das sicher passen.

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