Warnung vor Waldbesuchen nach schweren Stürmen

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Nach dem Sturmtief.

Bildquelle: dpa

REGION. Nach den Januarstürmen «Burglind» und «Friederike» warnt der Waldbesitzerverband Rheinland-Pfalz vor Waldbesuchen. «Wenn aus 20 Metern ein Ast herunterfällt, kann das katastrophale Auswirkungen haben», sagt Wolfgang Schuh, Geschäftsführer des Verbands. Abgeknickte Äste, die sich im Dickicht verfangen haben, könnten sich schon bei kleinen Böen lösen – mit lebensgefährlichen Folgen.

Auch auf den Baumbestand haben sich die Stürme ausgewirkt. Der Holzbestand hat sich nach Angaben des Umweltministeriums aufgrund der Stürme jeweils um etwa 180 000 Kubikmeter reduziert. Den Großteil machten demnach Schäden an Nadelbäumen aus. Der jährliche Holzeinschlag liege bei 3,5 Millionen Kubikmeter. Somit sei der Schaden gering ausgefallen. «Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen», sagt auch Schuh. Das meiste Holz könne ohne größere Verluste verkauft werden.

(dpa/lrs. – News)

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