Von Berlin nach Trier – Prinzenpaar besucht Polizeipräsidium

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Das Foto zeigt die Tollitäten mit ihrem Hofstaat und Polizeihauptkommissar Marc Powierski, Polizeivizepräsident Franz-Dieter Ankner, Polizeipräsident Rudolf Berg und Polizeidirektor Dietmar Braun (von rechts)

TRIER. „Gestern noch bei der Bundeskanzlerin – heute schon beim Polizeipräsidenten“. Unter diesem Motto hätte der Besuch des Trierer Prinzenpaares im Polizeipräsidium Trier stehen können. Denn einen Tag nachdem Prinzessin Anja I. und Prinz Peter I. dem Kanzleramt einen Besuch abgestattet hatten, machten sie am Mittwoch, 24. Januar, Polizeipräsident Rudolf Berg ihre Aufwartung.

Der Behördenleiter und Polizeivizepräsident Franz-Dieter Ankner erläuterten den Tollitäten die Arbeit des Präsidiums und führte sie durch das Dienstgebäude. Polizeipräsident Rudolf Berg freute sich über den hohen Besuch, der ein Ausdruck der Integration der Polizei in das gesellschaftliche und kulturelle Leben sei. „Wir sind eine bürgernahe Polizei.“ betonte der Polizeipräsident.

Dass die Polizei an den bevorstehenden Karnevalstagen besonders gefordert sei erläuterte der Leiter der Polizeiinspektion Trier Polizeidirektor Dietmar Braun, der als Einsatzleiter für die Polizeieinsätze an Weiberfastnacht und Rosenmontag verantwortlich ist. Besonders übermäßiger Alkoholgenuss führe leider immer wieder dazu, dass die Polizei einschreiten müsse, sagte Braun. Dass es auch anders geht, zeigt die Aktion „BOB“. Mit dieser Verkehrspräventionsaktion macht das Polizeipräsidium seit vielen Jahren auf die Gefahren des Fahrens unter Alkoholeinfluss aufmerksam und zeigt Alternativen auf. Wer sich bereit erklärt, seine Freunde nüchtern und sicher nach Hause zu fahren, bekommt in zahlreichen Gaststätten ein alkoholfreies Getränk kostenlos oder mit einem Preisnachlass. Als Kennzeichen dient der knallgelbe BOB-Schlüsselanhänger. Den bekamen die Tollitäten und ihre Begleitung quasi als Orden vom Polizeipräsidenten überreicht.

„Die Aktion BOB verdient einen Orden“, stellte das Prinzenpaar fest und appellierte an die Vernunft der Autofahrer, „Ausgelassen feiern: ja! Aber alkoholisiert Auto fahren: nein! Die Aktion BOB zeigt auf, wie es auch anders geht.“

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