Nach nächstem Brandanschlag! “Wittlicher-Feuerteufel“ sitzt jetzt in U-Haft

0

WITTLICH. Wie die Polizeiinspektion Wittlich mitteilt, kam es vergangenen Freitag erneut zum Brand einer Gartenlaube in der Kleingartenanlage zwischen dem Stadtpark und der Lieser in Wittlich.

Am Einsatzort stellt sich heraus, dass es sich bei dem Brandobjekt um die gleiche Gartenlaube handelte, die bereits eine Woche zuvor gebrannt hatte. Auch bei dem erneuten Brand, welcher von der Feuerwehr Wittlich schnell abgelöscht werden konnte, muss aufgrund der festgestellten Umstände von einer Brandlegung ausgegangen werden.

Nunmehr konnte als Tatverdächtiger für beide Brandlegungen ein 49-jähriger Mann aus dem Raum Wittlich ermittelt werden, der bereits nach mehreren gleichartigen Brandfällen im Jahre 2008 als Verursacher ermittelt und auch zu einer Haftstrafe verurteilt worden war.

Im Rahmen der Fahndung nach dem Brand vom letzten Freitag konnte der potentielle Tatverdächtige durch Kräfte der Polizeiinspektion Wittlich im Stadtgebiet Wittlich angetroffen werden. Bei der Brandstelle gesicherte Spuren deuten darauf hin, dass der Mann als Verursacher des Brandes in Frage kommt.

Der 49-Jährige steht nach dem Stand der bisherigen Ermittlungen außerdem im Verdacht, am 15. November 2017 angezündete Zeitungen in einen Garten mit einem Hühnerstall geworfen zu haben.
Der Mann wurde am Samstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Trier vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an. Die polizeilichen Ermittlungen, insbesondere auch die Auswertung und der Abgleich der Spuren, dauern an.

In diesem Zusammenhang fragt die Polizei, wer am letzten Freitag im Bereich der Kleingartenanlage Beobachtungen gemacht hat, die mit dem Brand in Verbindung stehen könnten.
Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Wittlich, Tel. 06571/95000, oder die Polizeiinspektion Wittlich, Tel. 06571/9260.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.