Polizeibeamter als Lebensretter: Notrufnummern verwechselt

0

ZWEIBRÜCKEN (dpa/lrs). Ein Polizeibeamter aus Rheinland-Pfalz hat einem Kleinkind womöglich das Leben gerettet. Am frühen Samstagabend ging bei der Polizei in Zweibrücken ein Notruf ein: Ein knapp zwei Jahre altes Kind atme nicht mehr.

Die Beamten alarmierten den Rettungsdienst, schickten aber parallel zwei Streifenwagen los. «Vor Ort konnte festgestellt werden, dass das Kind tatsächlich nicht mehr atmet und nur über einen sehr schwachen Puls verfügt», berichtete die Polizeiinspektion Zweibrücken am Sonntag.

«Ein Beamter erkannte den Ernst der Lage und begann, Reanimationsmaßnahmen einzuleiten. Durch mehrmalige Nase-Mund-Beatmung gelang es schließlich, eine flache Atmung bei dem Kind herzustellen, bis der Notarzt den Einsatzort erreichte.» Der Retter ist nach Angaben seiner Kollegen 35 Jahre alt. Dass Angehörige in Panik die falsche Nummer wählen – also 110 für die Polizei statt 112 für den Rettungsdienst – kommt nach Angaben der Polizei häufiger vor. Das kleine Mädchen wurde in die Uniklinik nach Homburg gebracht.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.