Tintenpatronen – wozu ist der Chip da?

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human hand takes a sheet out of the printer

Bildquelle: istock.com

Insbesondere für preiswertere Tintenstrahldrucker sind die Patronen oftmals sehr teuer. Aus diesem Grund greifen viele Verbraucher zu Patronen von Alternativherstellern oder füllen nach. Doch mit den neuen Geräten gibt es oftmals Probleme, denn sie haben einen Chip. Wofür wird der Chip eigentlich benötigt?

Chips erkennen den Füllstand und den Patronentyp

Inzwischen sind sehr viele Druckerpatronen mit einem kleinen elektronischen Chip ausgestattet, der zahlreiche Informationen trägt. So zum Beispiel über die Farbe, den Hersteller oder den Patronentyp. Außerdem kann der Chip erkennen, wie der Füllstand ist. Daher ist es nicht mehr möglich, eine falsche Farbe oder eine Patrone einzusetzen, die nicht zu dem Gerät passt. Dieser Vorteil geht allerdings auch mit einem ganz gewaltigen Nachteil einher: auch die Hersteller alternativer Druckerpatronen müssen einen Chip auf ihren Patronen platzieren, damit sie mit diesem Drucker funktionieren. Durch den Chip haben es die Druckerhersteller demnach den Alternativherstellern schwer gemacht und möchten vermutlich verhindern, dass andere Hersteller auch Tinte für ihre Drucker anbieten.

Concept of four. Color printing. 3d Rendering

Firmware Update verhindert Verwendung von kompatiblen Patronen

Hersteller, die kompatible Patronen verkaufen, haben oftmals dann Probleme, wenn der Druckerhersteller ein Update der Drucker Firmware vollzogen hat. Denn dann kann es sein, dass bislang funktionsfähige Alternativpatronen nicht mehr funktionieren. Die Folge: der Drucker erkennt die Tintenpatronen nicht und das Gerät druckt nicht mehr. Aus diesem Grund empfehlen Experten, nicht die Standardinstallation oder die Express Installation bei neuer Drucker Software zu nutzen, sondern stattdessen die benutzerdefinierte Variante. Außerdem sollten die Nutzer die automatische Installation von Updates deaktivieren. Sollte eine Aufforderung für ein Update kommen, dann empfehlen sie, die Installation nicht durchzuführen. Des Weiteren sollte immer geprüft werden, ob es eine voreingestellte automatische Zustimmung für eine Installation von Updates gibt. Diese ist auf jeden Fall zu deaktivieren. Denn ist ein Update erst einmal installiert, dann kann es später nicht mehr deinstalliert werden!

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