Weitere “Luchsweibchen“ ziehen in den Pfälzer Wald ein

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Ein Luchs.

Bildquelle: Foto: Alexander Heinl/ (dpa)Archiv

RLP. (dpa/lrs) Der Pfälzerwald bekommt erneut vierbeinigen Zuwachs. Am gestrigen Freitag wurde ein Luchsweibchen aus den slowakischen Karpaten freigelassen.

In der folgenden Woche wird ein weiteres Tier aus der Schweiz dem Weg in die Freiheit folgen. «Wir freuen uns, dass wir im Dezember zwei junge Weibchen für unser Projekt bekommen. Damit besteht die Chance, dass sich die Tiere an der kommenden Paarungszeit beteiligen», sagte Jochen Krebühl von der Stiftung Natur und Umwelt in Mainz am Donnerstag.

Bei dem Wiederansiedlungsprojekt waren als erster Nachwuchs im vergangenen Frühjahr die beiden Luchsjungen Filou und Palu auf die Welt gekommen. Sie seien weiterhin mit ihrer Mutter Katja unterwegs und würden sich im kommenden Jahr ihr eigenes Revier suchen, berichtete die Stiftung. Die beiden sind der erste dokumentierte Nachwuchs der «Pinselohren» in der Region seit dem 18. Jahrhundert. Der Weg der Luchse wird mit Hilfe von GPS-Halsbändern und Fotofallen im Wald verfolgt.

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