„HAMMER-WERFER“ in Wittlich verurteilt – Opfer auf A1 ausgebremst und Scheibe eingeworfen

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Symbolbild. Nahaufnahmen einer eingeschlagenen hintere Seitenscheibe eines PKW für den Bericht
Symbolbild

Bildquelle: Wikipedia

WITTLICH. Wie der SWR vermeldet, hat das Amtsgericht Wittlich einen 45-Jährigen Mann zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und vier Monaten verurteilt. Weiter muss der Mann seinen Führerschein abgeben und 160 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.

Dem arbeitslosen Lackierer wurde vorgeworfen, auf der A 1 bei Föhren zunächst einen anderen Fahrer gedrängelt und anschließend dessen hintere Beifahrerseite mit einem Hammer eingeschlagen zu haben. Den Tatvorhergang sah das Gericht als erwiesen an und verurteilte den Mann daher wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und der versuchten gefährlichen Körperverletzung.

Zunächst bedrängte der Mann sein Opfer auf der Überholspur und fuhr so dicht auf, dass dieser das Nummernschild nicht mehr sehen konnte. Nach dem Überholvorgang bremste der 45-Jährige das Opfer auf etwa 60 km/h aus und forderte den Fahrer per Lichtzeichen und Blinker auf, den Autobahnrastplatz anzufahren. Dieser Forderung wurde jedoch nicht nachgegeben, sodass der Angeklagte aus seinem Fahrerfenster einen Hammer auf das Auto des Opfers warf.

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