Slowenischer Sensationssieg, 5700 Zuschauer und Lob von allen Seiten

TTS SPORT TRIER präsentiert den Sport

0

TRIER. Perfekter Start für die Frauen-Handball-Weltmeisterschaft in Trier am Samstag mit einer sportlichen Sensation und fast 5700 Fans in den beiden Sessions in der Arena. Allein 3317 Fans verfolgten den 24:23 (13:10)-Überraschungserfolg der Slowenen in Gruppe A über den großen Favoriten und Olympiazweiten Frankreich.

„Das war sensationell“, sagte der slowenische Trainer Uros Bregar. In seinem Team waren Torfrau Amra Pandzic (15 abgewehrte Würfe) und Ana Gros (vom französischen Meister Metz) mit neun Treffern die Matchwinner. Slowenien lag permanent in Führung, profitierte vom 6:1-Start und wehrte in der Schlussphase alle französischen Angriffe ab. „Das war ein typisches Auftaktspiel, wir müssen uns erheblich steigern“, sagte der sichtlich enttäuschte französische Trainer Olivier Krumbholz.

Auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die sich gemeinsam mit ihrem Mann, dem früheren Trierer Oberbürgermeister Klaus Jensen und Bundes-Familienministerin Katarina Barley die Partie ansah, war hellauf begeistert: „Das war ein Riesenspiel, spannend bis zum Schluss. Ich war von der Atmosphäre begeistert. Es hat mich gefreut, dass so viele Fans in der Arena waren.“ Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe schlug in dieselbe Kerbe: „3300 Zuschauer sind eine Klassezahl. Das stimmt mich sehr positiv, dass wir eine richtig tolle WM mit vielen Zuschauern erleben werden.“ Und zum Spiel sagte Leibe: „Das ist Sport, wenn auch die Kleinen mal die Großen schlagen können.“

Zuvor hatte Rumänien einen erwarteten 29:17-Sieg gegen die Außenseiter aus Paraguay gefeiert. 2369 Zuschauer – darunter mehrere Hundert Rumänen – erlebten eine klare Angelegenheit, bereits nach 19 Minuten hieß es 10:3 für den WM-Dritten des Jahres 2015. „Trotz der klaren Niederlagen haben wir diese tolle Atmosphäre in Trier richtig genossen“, sagte Torfrau Araceli Yaryes.

Dieses Lob für die vielen Fans in Trier nahm auch die Spanierin Carmen Martin auf, die mit ihrem Team das hart umkämpfte Duell gegen Angola mit 28:24 (15:13) gewann: „Danke an die vielen Spanier, die hier waren. Aber auch vielen Dank an alle Trierer, die für eine so tolle Stimmung gesorgt hatten.“ Martin war mit neun Treffern beste Werferin des Abendspiels, in dem Angola bis zu 16:17 mithielt. „Spanien hat verdient gewonnen“, sagt Morten Soubak, der dänische Trainer der Angolaner.

Am Sonntag geht es in der Arena Trier mit den Partien Slowenien – Rumänien (14 Uhr), Angola – Frankreich (18 Uhr) und Spanien – Paraguay (20.30 Uhr) weiter. Für die Mittagssession und Abendsession sind jeweils rund 1950 Tickets verkauft. Es wird also definitiv noch Karten an der Tageskasse geben. Diese ist ab 12 Uhr geöffnet, wegen der Sicherheitskontrollen werden die Zuschauer gebeten, rechtzeitig an der Arena zu sein.

Die tolle Stimmung und die vielen Fans am Samstag machen auch WM-Projektleiterin Julia Lewen stolz: „Das war ein Superstart für den Spielort Trier mit über 5600 Zuschauern. Das alles so reibungslos funktioniert hat, liegt auch am tollen Team hinter den Kulissen, für das sich die wochenlange intensive Vorbereitung bezahlt macht. Vor allem unserer Techniker hatten alles im Griff. Auch der Weltverband IHF war begeistert, wie die Technik und die Abläufe in Trier funktioniert haben. Daher ein dickes Lob an das Technik-Team unter der Leitung von Bernd Herbertz und Thomas Erdorf.“

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.