Warum man keine Angst vor Investmentanlagen haben sollte, sondern nur Respekt

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Bildquelle: ©istock.com/utah778

Jeder zweite Deutsche besitzt ein Tagesgeldkonto und insgesamt setzt die Mehrheit auf vor allem sichere und damit wenig rentable Geldanlagen. Das geht aus einer Umfrage hervor, bei der Menschen zu ihren genutzten Anlageformen befragt wurden. Ebenfalls geht hervor, dass nur ein Viertel der Menschen auf Anlageprodukte wie Aktien und Fonds setzt. Die Mehrheit hat Angst vor diesen Anlagen und meidet sie deshalb. Dabei sollten viel mehr Menschen aktiv mit Aktien, Fonds und weiteren Investmentanlagen an ihrem Vermögensaufbau arbeiten.

Woher kommt die Angst vor Investmentgeschäften?

Zunächst einmal sollte geklärt werden, woher die Angst vor jenen Anlagen eigentlich kommt. Experten sind sich relativ sicher, dass bildungspolitische Aspekte eine Rolle spielen. Angesichts der letzten Wirtschaftskrisen und der Komplexität von Investmentanlagen können sich viele keinen Begriff von dem machen, was sie auf dem Anlagemarkt erwartet. Sie fürchten das totale Verlustrisiko und können sich nicht in die Feinheiten hineinversetzen. Eine bessere und zugänglichere Aufklärungsarbeit würde das ändern. Denn dann würde klar sein, dass man vor Investmentanlagen keine Angst, sondern höchstens Respekt haben muss. Beachtet man gewisse Punkte, dann sind Aktien, Fonds und weitere Anlageprodukte langfristig fast genauso risikoarm wie Tagesgeldkonten, Kapitallebensversicherungen oder wiederum Sachwerte als Alternative zu diesen. Im Gegensatz zu diesen Produkten konnte man aber kontinuierliche Zinsgewinne erzielen.

Warum sollte man von Chancen anstelle von Risiko sprechen?

Ebenfalls ist es wichtig, dass man nicht im Allgemeinen von Investmentanlagen spricht. Vor allem hinsichtlich des Risikofaktors ist nämlich kein Investment gleich dem anderen. Es gibt allzu viele verschiedene Produkte und je nach Anlagehorizont sind diese Produkte mal risikoreicher und mal risikoarm. Insgesamt sollte man sowieso gar nicht immer von Risiko sprechen, sondern von Chancen. Denn der Anlagemarkt ist ein wachsender Markt und wenn man klug anlegt, wird man eher Gewinne erzielen, als dass man Verluste erzielt.

Welche Anlageformen kann man nutzen?

Es gibt viele verschiedene Geldanlagen, weshalb wir uns an dieser Stelle einmal auf das Grundgerüst konzentrieren. Aktien und Fonds bilden ein Grundgerüst und sind für jeden langfristig orientierten Sparer eine sehr gute Empfehlung. Der Aktienmarkt wächst beständig und selbst wenn er einmal komplett zusammenbricht, rehabilitiert er sich recht schnell wieder. Ein Verlustrisiko ist bei Aktien kaum existent, wenn man richtig investiert und wenn man schnell reagieren kann. Investiert man in Fonds, dann streut man das Risiko zusätzlich.

Weitere Produkte aus dem Feld der Investmentanlagen sind ETF-Indexfonds, Produkte für CFD-Trader oder Forex-Investments. Vor allem CFDs und Forex-Investments sind im Vergleich zu Aktien und Fonds deutlich spezieller. Aber man sieht, dass es eine Auswahl gibt. Und man sollte den Mut haben, mit kleinen Sparraten zumindest in Aktien, Fonds oder ETFs zu investieren, um sich die Chance des nachhaltigen Vermögensaufbaus nicht entgehen zu lassen. Dafür braucht es auch kein Expertenwissen.

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