Gefahr für Fußgänger – Reverchonweg in Pallien wird voll gesperrt

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TRIER. Ab Montag, 4. Dezember, wird der Reverchonweg in Trier-Pallien voll gesperrt, dies teilte das Trierer Rathaus mit.

In der Vergangenheit hat es immer wieder Steinschläge gegeben, welche die Verkehrssicherheit des Wegs beeinträchtigt haben. Zuletzt sind circa fünf Kubikmeter Fels aus einem Überhang oberhalb des Reverchonwegs ausgebrochen und im Böschungsbereich zum Liegen kommen. Eine Besichtigung der bergseitigen Felsböschungen hat ergeben, dass zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit an verschiedenen Stellen umfangreiche Felssicherungsarbeiten notwendig sind. Das Tiefbauamt geht daher von einer Sperrung des Weges von mindestens zwei Jahren aus.

Im nächsten Schritt sollen nun die Böschungen komplett begangen werden, um mögliche Gefahren zu erkennen. Basierend auf der Erfassung können Maßnahmen zur Gefahrenabwehr geplant und Baukosten geschätzt werden. Parallel werden mögliche Maßnahmen zur Sanierung der Verkehrsflächen des Reverchonwegs geprüft. Unter Zugrundelegung der für die Verkehrssicherheit aufzuwendenden Kosten und der Betrachtung der Frequentierung des Reverchonwegs wird es eine Kosten-Nutzen-Analyse geben, welche über die erneute Inbetriebnahme entscheidet.

3 KOMMENTARE

  1. Der schlechte Zustand des Weges ist ja wohl seit mindestens 15 Jahren bekannt, man hätte eine Felssicherung schon viel früher in Angriff nehmen müssen, hat man hier jetzt solange gewartet bis die Sanierungskosten so hoch sind dass man den Weg einfach komplett schliesst, das ist wohl die billigste Variante , so wie man auch die Sporthallen verfallen lassen hat.

  2. Macht nix, ist nur ein Weg. Hauptsache das Theater kann weiter subventioniert werden. Auch wenn Trier eines Tages komplett in Schutt und Asche liegt, das Theater wird weiter subventioniert.

  3. Na, dann macht mal Ihr Trierer Schildbürger. Das reicht doch wieder für eine Baumassnahme von 3 – 4 Miollionen Euro. Am Ende hat man dann einen bergseitigen Drahtverhau und läuft auf Betonpflaster. Vielleicht noch eine neue Beleuchtunganlage mit LEDs alle fünf Meter (wegen der Terroristen). Ein mit der Stadtverwaltung in engem Kontakt stehendes Bauunternehmen wird sich freuen. Ich habe es nicht bereut, von Trier weggezogen zu sein. – Aber unter uns sei gesagt, macht man es auch nicht besser.

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