Bauprojekt beschlossen – Fast 100 neue Kita-Plätze in Feyen

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Bislang steht auf dem Gelände in Feyen nur die Grundschule (r.). Jetzt kommt die Kita (Bildmitte) mit einer Mensa hinzu. Die Planung für den Neubaukomplex umfasst auch einen Garten und Parkplätze. Zeichnung: BGH Plan, Trier/Bau Eins Architekten, Kaiserslautern

TRIER. Die Bauarbeiten für eine neue Kita in städtischer Trägerschaft mit 95 Plätzen sollen Ende Juni in Feyen beginnen. Der Stadtrat votierte für das rund 5,6 Millionen Euro teure Projekt. Wenn die ADD dem jetzt ebenfalls vom Stadtrat bewilligten Nachtragshaushalt zustimmt, können die Bauarbeiter loslegen. Über den Neubau, der im Juni 2019 fertig sein soll, können sich auch die Familien der Grundschüler freuen.

Die sechs- bis zehnjährigen Jungen und Mädchen nehmen künftig ihr Mittagessen zusammen mit den Kindern aus der Kita in einer neuen Mensa ein. Diese liegt in dem Gebäudeflügel direkt gegenüber der Grundschule am Estricher Weg, die derzeit eine Baustelle ist.

Nicht zuletzt wegen der vielen jungen Familien, die in das Feyener Neubaugebiet Castelnau gezogen sind oder das noch planen, werden nicht nur im Kita-Bereich, sondern auch in der Grundschule viele zusätzliche Plätze benötigt. Daher wird die Grundschule für eine Dreizügigkeit erweitert. Die Kinder werden derzeit im früheren französischen Lycée Ausone in der Medardstraße unterrichtet. In dem Feyener Grundschulgebäude starten im Dezember die Abbrucharbeiten. Der Rohbau für die Erweiterung läuft ab Februar.

Vorgefertigte Holzelemente

Die neue Kita mit Mensa sowie Räumen für die Ganztagesbetreuung der Grundschüler wird kostengünstig in einem Baukastensystem errichtet. Die städtische Gebäudewirtschaft als Bauherr setzt auch bei weiteren Kita-Neubauten auf dieses System. Das barrierefreie Gebäude in Feyen besteht aus einem zweigeschossigen Quader aus Beton und Holz. Dieser Werkstoff bietet ökologische Vorteile. Zudem können die Elemente für das Gebäude in großem Umfang vorgefertigt werden, wodurch sich die Bauzeit verkürzt. Von den gut 5,6 Millionen Euro Kosten für den Neubau entfallen rund 4,2 Millionen Euro auf die eigentliche Kindertagesstätte und der Rest auf den Mensatrakt. Das in der Beschlussvorlage enthaltene Finanzierungskonzept geht von einer Förderung aus Bundes- und Landesprogrammen von insgesamt knapp 3,7 Millionen Euro aus.

Im Zusammenhang mit dem Neubau wird auch das Außengelände aufgewertet. Der barrierefrei zugängliche Garten ist im Süden des Grundstücks eingeplant. Ein vorgelagerter Laubengang am Gebäude schafft einen fließenden Übergang vom Innen- zum Außenbereich. Außerdem ist eine Spielterrasse für die Kinder vorgesehen. Die Freiflächen an der Westseite des Gebäudes bieten Platz für ein Gartenhaus sowie für Obst- oder Gemüsebeete für die Kinder.

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