Vierter Sieg in Folge: Eintracht siegt auch gegen Koblenz

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TRIER. Binnen fünf Tagen treffen die Mannen um Cheftrainer Daniel Paulus auf zwei Mannschaften aus Koblenz – während am kommenden Mittwoch mit dem altbekannten Rivalen vom Deutschen Eck, der TuS Koblenz, im Rheinland-Pokal die Klingen gekreuzt werden, bat heute mit Rot-Weiß Koblenz der kleinere der beiden großen Koblenzer Vereine zum Tanz im Moselstadion.

Nach dem witterungsbedingten Ausfall des Heimspieles gegen den 1. FC Kaiserslautern II fanden heute also wieder neunzig Minuten Oberliga-Fußball auf heimischem Geläuf statt – mit dem besseren Ende für die Blau-Schwarz-Weißen: am Ende stand es 2:0 für die Heimelf.

Der Auftakt in die „Koblenzer Woche“, er begann holprig – erst nach einer knappen Viertelstunde konnte die Eintracht mit der ersten Torchance aufwarten: ein schönes Zusammenspiel auf dem linken Flügel zwischen Leoluca Diefenbach und Georgios Lyras landete auf dem Kopf von Goalgetter Jan Brandscheid, dessen Flugkopfball nur knapp am rechten Pfosten vorbeizischte – Pech für die Eintracht in einer ansonsten unter dem Strich ereignislosen Anfangsphase.

Der SVE optisch überlegen, es dauerte aber wieder eine Viertelstunde, ehe erneut Torgefahr entstand: Lyras wirbelte über links, fand wieder Brandscheid, der aber von Thilo Kraemer zumindest elfmeterreif gehalten wird. Der Pfiff von Schiedsrichter Michels blieb jedoch aus. Kurz vor der Pause Verwirrung vor dem Tor von Tobias Oost: eine flache Hereingabe von Diefenbach landete beim aufgerückten Bouzid, der gleich zweimal an der vielbeinigen Abwehr der Koblenzer scheiterte. Torchancen im Viertelstundentakt – was dann aber folgte, war eine Viertelstunde Pause. 0:0 das Halbzeitergebnis.

Die zweite Halbzeit ist fast auf die Minute genau eine – ja, Viertelstunde alt: Dominik Kinscher tankt sich auf dem rechten Flügel durch, passt zentimetergenau auf den freistehenden Tim Garnier, der im Anschluss keine Mühe hat, das Leder im rechten unteren Eck zu platzieren: das 1:0 (57.)! Es war ein Treffer, der sich in den Minuten vorher andeutete, die Eintracht nahm das Heft noch mehr in die Hand, Lyras wirbelte befreit durch die Koblenzer Abwehr, tanzte ein ums andere Mal Sirtaki mit der Innenverteidigung und sorgte so für Unruhe im Defensivverbund der Gäste. Diese hatten jedoch nur kurze Zeit später die Riesen-Chance zum Ausgleich: ein Handspiel von Felix Fischer wurde zu Recht mit dem fälligen Strafstoß bestraft, den Sascha Engel allerdings vergab – Popescu reagierte glänzend und hielt die Führung für den SVE fest (68.).

Die Schlussphase: Unter diversen Wechseln hüben wie drüben litt der Spielrhythmus zusehends, geplante Offensivaktionen waren eher Mangelware. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Vorentscheidung aus einem Abwehrfehler der Koblenzer Verteidigung resultierte: der eingewechselte Ömer Kahyaoglu reagierte am schnellsten, sah den freistehenden ebenfalls neu gekommenen Alexander Biedermann, der locker zum 2:0 einschob und die drei Punkte für die Eintracht unter Dach und Fach brachte (86.). Aufregung noch kurz vor Schluss: sowohl Diefenbach (gelb-rot) als auch Masala (glatt rot) mussten nach einer unübersichtlichen Aktion das Spielfeld verlassen.

Mit nunmehr vier Siegen in Serie haben sich die Mannen mit der Porta Nigra auf der Brust nun am kommenden Mittwoch das Highlight-Spiel gegen die TuS aus Koblenz redlich verdient. Es bleibt abzuwarten, ob der Abschluss der „Koblenzer Woche“ ähnlich erfolgreich sein wird, wie der Anfang…

Tore: 1:0 Garnier (57.), 2:0 Biedermann (86.).

Besondere Vorkommnisse: Popescu hält Handelfmeter von Engel (67.).

Eintracht Trier: Popescu – Diefenbach, Cinar, Maurer, Bouzid – Heinz, Fischer, Garnier, Lyras (67. Biedermann) – Kinscher (84. Mabouba), Brandscheid (72. Kahyaoglu).

Rot-Weiß Koblenz: Oost – Fritsch, Kraemer, Henrich, Masala – Hillen (58. Jusufi), Sauerborn (58. Hannappel), Miles, Weidenbach, Yavuz (74. Weber) – Engel.

Platzverweise: Diefenbach (90.) / Masala (90.)

Schiedsrichter: Philipp Michels

Zuschauer: 629

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