Himmerod: Förderverein übernimmt Gaststätte und Laden

0
Die Abteikirche des Klosters Himmerod.

Bildquelle: Harald Tittel / dpa-Archiv

GROẞLITTGEN (dpa/lrs). Ein Förderverein kümmert sich nach der Auflösung des Zisterzienser-Klosters Himmerod in der Eifel um die Gaststätte und den Laden in der Anlage. Das solle im kommenden Jahr in die Wege geleitet werden, sagte Thomas Simon, Vorsitzender des Fördervereins Abtei Himmerod, am Samstag nach einer Sitzung mit Domkapitular Reinhold Bohlen.

Bohlen ist im Auftrag des Trierer Bischof Stephan Ackermann für den Übergabeprozess der Immobilie und der Grundstücke an das Bistum verantwortlich.

Ein «geeigneter Rechtsträger des Fördervereins» werde die wirtschaftliche Verantwortung für die Betriebe nach der Auflösung des Konvents tragen, fuhr Simon fort. Das könne zum Beispiel eine Kommanditgesellschaft, eine GmbH oder eine Genossenschaft sein. Vereinsmitglied Walter Densborn habe die Betriebe in den vergangenen Jahren schon organisatorisch geführt. Außerdem: «Der Förderverein wird sich um das kulturelle Leben weiter kümmern», sagte Simon.

In dem 1134 von Bernhard von Clairvaux gegründeten Kloster leben derzeit noch zwei Mönche. Der ehemalige Abt der Abtei, Pater Johannes Müller, wird das Kloster Ende des Jahres verlassen und eine Arbeit in der Nähe von Dresden aufnehmen. Pater Stephan Senge bleibt laut Simon auch im kommenden Jahr, welches sein 61. Jahr im Kloster sein werde.

Bischof Ackermann hatte angekündigt, sich selbst auf die Suche nach einer neuen Ordensgemeinschaft für das abgelegene Kloster bei Großlittgen zu machen. Noch sei noch niemand gefunden, sagte Simon. «Monastische Gemeinschaften klingeln nicht Sturm, wenn eine Lokation angeboten wird.» Aber es gebe Ideen zur Weiternutzung.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.