Wichteln gegen die Einsamkeit 2017 – Bürger beschenken alleinstehende Senioren

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Bildquelle: pixabay.com

PLUWIG. Nach dem großen Erfolg ihrer Aktion 2016 rufen die Mitarbeiter des Seniorenzentrums AGO in Pluwig auch in diesem Jahr zu ihrer tollen Wichtelaktion auf. Die Mitarbeiter freuen sich jetzt schon drauf, wieder viel Freude zu schenken und hoffen auf viel Unterstützung aus der Bevölkerung.

Als ein Zeichen gegen die zunehmende Vereinsamung in der Gesellschaft sammeln die Mitarbeiter Geschenke für die alleinstehenden Senioren in der Region

Ab dem 18. Dezember werden dann in diesem Jahr die Geschenke durch das Team des Seniorenzemtrums an die allein lebenden Senioren der Region verteilt.

Dabei geht es dem Team nicht um den „Wert“ der Geschenke: Selbstgebasteltes, Plätzchen, Bücher oder Rätselhefte, Düfte, Wohlfühlprodukte, Gutscheine oder Naschzeug – jedes Geschenk findet garantiert einen dankbaren Empfänger!

Und jedes einzelne Päckchen hat laut der Einrichtungleiterin des Seniorenzemtrums AGO in Pluwig, Heidi Klein, eine persönliche Weihnachtsbotschaft: „Wir denken an unsere Senioren, sie sind uns wichtig, denn sie sind ein Teil unserer Gesellschaft und gehören zu uns“.

So wichtelt man mit:

Geschenk verpacken. Solle es ein spezielles Geschenk für einen Mann sein – einfach ein „M“ drauf schreiben, bei Frauen ein „F“! Einfach das Geschenk persönlich bis zum 21. Dezember im Seniorenzemtrum AGO in Pluwig abgeben oder mit der Post zusenden.

Eine tolle Aktion, bei der man unbedingt mitmachen sollte!

Die übrig gebliebenen Geschenke werden übrigens von Pater Alois in seiner Gemeinde in Trier verteilt. Auch das ist ohne die Großzügigkeit und das große Herz der Bürger nicht möglich.

WICHTIGE INFO:

Die Wichtelaktion startet ab dem 1. Advent. Die Geschenke können bis zum 21. Dezember abgegeben werden!

Adresse: Seniorenzentrum AGO Pluwig – Am alten Dorfplatz 1 – 54316 Pluwig – Tel. 06588 – 9830-0 – Pluwig@alloheim.de

2 KOMMENTARE

  1. Finde die Aktion nicht zu Ende gedacht.
    Alleinstehenden fehlt es an Kommunikation; nicht daran dass man ihnen sagt dass man an sie denke um sich dann wieder zu verziehen.

  2. Die Aktion ist völlig daneben! Erst wird in den Glanzprospekten der Seniorenresidenzen mit „Wohlfühlambiente“ und guter Betreuung geworben und dann das Eingeständnis, dass die Realität doch wohl ganz anders aussieht. Bei Außenstehenden, die sich in der Regel das Wohnen in einer Residenz gar nicht leisten können, Spenden einzufordern, finde ich völlig unangemessen. Dies ist der einfachste Weg von den
    eigenen Verpflichtungen abzulenken und Kosten zu sparen. Der überwiegende Teil der vereinsamten Alten lebt außerhalb der Einrichtungen unter zum Teil erbärmlichen Bedingungen. An die denkt kaum einer!

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