Zehnjähriger zu Fuß auf der Autobahn unterwegs

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KAISERSLAUTERN. Am Mittwochabend gingen gegen 19.30 Uhr bei der Autobahnpolizei Kaiserslautern mehrere Notrufe bezüglich eines Fußgängers auf der A63, unmittelbar nach dem Autobahndreieck Kaiserslautern ein.

Nach Angaben der Mitteiler soll es sich um ein Kind handeln, das entlang der Schutzplanken in Richtung Mainz laufen soll.

Durch eine Polizeistreife konnte tatsächlich an der angegebenen Örtlichkeit ein zehnjähriger Junge hinter den Seitenschutzplanken angetroffen werden. Dieser war nach einem Streit von zu Hause weggelaufen und wollte zu seinem in Nordrhein-Westfalen lebenden Vater.

Da er aber vergessen hätte sich ausreichend Essen einzupacken, habe er sich entschlossen wieder zurück nach Hause zu laufen. Der Ausreißer wurde von den Beamten nach Hause gefahren, wo er bereits vermisst wurde und umfangreiche Suchmaßnahmen liefen.

Durch die eingesetzten Polizeibeamten wurde ihm bei einem „Gespräch unter Männern“ erklärt, dass es keine gute Idee ist, bei Dunkelheit entlang der Autobahn zu laufen. Er versprach in Zukunft nicht mehr wegzulaufen.

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