‚Gold-Boom‘ – Immer mehr Goldschmiede in der Region und Rheinland-Pfalz

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Werkstatt einer Goldschmiede.

Bildquelle: Foto: Matthias Balk/(dpa) Archiv

RLP. (dpa)Ein uraltes Handwerk boomt in Rheinland-Pfalz: Die Zahl der Goldschmiede ist laut Wirtschaftsministerium seit 2002 sprunghaft gestiegen. Als Grund nennt die Landesbehörde die damalige Novellierung der Handwerksordnung: Seitdem ist kein Meistertitel mehr nötig, um einen Goldschmiedebetrieb zu führen. Derzeit sind in Rheinland-Pfalz 451 derartige Werkstätten in die Handwerksrolle eingetragen, wie aus der Antwort des Wirtschaftsministeriums in Mainz auf eine Kleine Anfrage der FDP-Landtagsfraktion hervorgeht.

Eine landesweite Gesamtzahl der Goldschmieden im Jahr 2002 liegt aus technischen Gründen nicht vor. Im Bereich der Handwerkskammer Koblenz aber zum Beispiel stieg die Zahl von seinerzeit 82 auf heute 177 – und im Kammerbezirk Trier im gleichen Zeitraum von 38 auf 64.

In Rheinland-Pfalz lernen laut Ministerium gegenwärtig 47 Auszubildende diesen Beruf, der zu den ältesten Metallhandwerken zählt. Landesregierung und Kammern betonen, generell die Attraktivität der Ausbildung im Handwerk mit vielfältigen Maßnahmen fördern zu wollen.

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