Falscher Polizeibeamter ergaunert fünfstelligen Bargeldbetrag

0

Bildquelle: Stefan Puchner/Archiv

TRIER. Bereits mehrfach hat die Trierer Polizei vor falschen Polizeibeamten gewarnt. In der letzten Woche schlugen sie wieder zu – knapp vier Dutzend Bürgerinnen und Bürger im Trierer Stadtgebiet wurden kontaktiert. In einem Fall ergaunerten die Täter Bargeld. Die Polizei warnt erneut und gibt Ratschläge.

„Mein Name ist Brandt. Ich bin Polizeibeamter der Polizei Trier“, so oder so ähnlich fingen die Gespräche in der letzten Woche an, in denen fast vier Dutzend Bürgerinnen und Bürger von Betrügern dazu gebracht werden sollten, Auskünfte über Bargeld oder Schmuck preiszugeben oder an die Täter auszuhändigen.

In manchen Fällen gaben die Betrüger vor, dass bei festgenommenen Einbrechern Notizen zu den Angerufenen gefunden wurden, die auf ein Ausbaldowern hindeuten und dass die Polizei die Geldscheine bzw. den Schmuck aus diesem Grund kontrollieren müsse.

Oftmals wird durch eine spezielle Technik auch die Nummer des Notrufes (110) oder Teile der Festnetznummer der örtlichen Polizei angegeben, um die Angerufenen davon zu überzeugen, dass die Polizei am Telefon ist.

Aufgrund der zahlreichen Warnungen der Polizei zu diesem Phänomen haben sich in der letzten Woche 43 Senioren aus dem Stadtgebiet Trier an die Polizei gewandt und von solchen Anrufen erzählt. Glücklicherweise haben die wenigsten Angerufenen auf die Masche reagiert. In einem Fall waren die Betrüger allerdings erfolgreich. Sie erbeuteten am Donnerstag, 2. November, einen niedrigen fünfstelligen Bargeldbetrag von einem Senior aus der Innenstadt.

Die Polizei Trier warnt darum nochmals eindringlich und gibt Ratschläge:

– Geben Sie am Telefon keine Details zu ihren finanziellen Verhältnissen preis!
– Die Polizei wird Sie niemals zu Hause anrufen und um Informationen zu Ihren finanziellen Verhältnissen oder gar um Bargeld bitten!
– Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson zu sein vorgibt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben!
– Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf!
– Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen!

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.