Startschuss für Arbeit an Karl-Marx-Statue fällt bald

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TRIER. (dpa/lrs) Der Startschuss für die Arbeiten an der großen Karl-Marx-Statue zum 200. Geburtstag des Denkers fällt Ende November in China. Triers Baudezernent Andreas Ludwig (CDU) werde in Peking dabei sein, wenn Künstler Wu Weishan die Figur modelliere, sagte Stadtsprecher Michael Schmitz der Deutschen Presse-Agentur. Wenig später werde die Skulptur gegossen. Anschließend soll sie voraussichtlich per Schiff nach Deutschland gebracht werden, wo sie zum 200. Geburtstag von Marx (5. Mai) in dessen Geburtsstadt Trier aufgestellt wird. Die Statue ist ein Geschenk Chinas: Sie wird inklusive Sockel 5,50 Meter hoch.

Der Trierer Stadtrat hatte nach längeren Diskussionen im April endgültig grünes Licht für den «Riesen-Marx» am Simeonstiftplatz unweit der Porta Nigra gegeben. Der Sockel für die Statue solle Anfang 2018 gebaut werden, sagte der Stadtsprecher. Derzeit liefen vor Ort noch archäologische Untersuchungen. Marx, einer der geistigen Väter des Kommunismus, war am 5. Mai 1818 in Trier geboren worden und verbrachte die ersten 17 Jahre seines Lebens dort.

Ein halbes Jahr vor dem Marx-Jubiläum laufen in Trier die Vorbereitungen auf Hochtouren. Zur großen rheinland-pfälzischen Landesausstellung «Karl Marx 1818-1883. Leben. Werk. Zeit.» in zwei Trierer Museen gebe es inzwischen Zusagen für fast alle Exponate: Knapp 400 Objekte aus zwölf Ländern. Das Rahmenprogramm mit rund 150 Veranstaltungen stehe soweit. Und bei Reiseveranstaltern werde bereits «ein starkes Interesse an der Person Karl Marx» ausgemacht. Es gebe auch viele Anfragen aus dem europäischen Ausland und China.

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