Eintracht: Flutlicht-Heimspiel gegen Morlautern

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Blick auf das Trierer Moselstadion und unter Fluchtlicht spielt die Eintracht.
Das Trierer Moselstadion unter Fluchtlicht.

Bildquelle: Privat

TRIER. Am Mittwochabend empfängt Eintracht Trier im heimischen Moselstadion den SV Morlautern zum ersten Heimspiel unter Flutlicht in dieser Oberliga-Saison. Nach dem Auswärtserfolg in Engers peilt der SVE gegen die Gäste aus Kaiserslautern gleich den nächsten „Dreier“ an.

Ob der Kapitän der Blau-Schwarz-Weißen dabei helfen kann, ist aktuell aber noch fraglich.

Selten wurde Eintracht-Cheftrainer Daniel Paulus im Hinblick auf seinen Matchplan so deutlich wie diesmal. „Wir müssen das Tempo hochhalten, die Anzahl an Fehlern minimieren und mit dem nötigen Selbstbewusstsein auftreten. Dann können wir das Spiel gewinnen“, so der Übungsleiter vor dem Duell mit dem Tabellenelften SV Morlautern. Die Gäste aus Morlautern werden ihrerseits alles daran setzen, den SVE im Moselstadion zu ärgern. Einmal ist es den Gelb-Schwarzen in dieser Saison auch schon gelungen, einem Favoriten ein Bein zu stellen: Am ersten Spieltag siegte die Elf von Trainer Karl-Heinz Halter mit 2:1 gegen Regionalliga-Absteiger FK Pirmasens.

Die Moselstädter sind also gewarnt vor den Qualitäten des SVM. Das gilt insbesondere auch für Eintracht-Trainer Paulus: „Ich habe sie mir zuletzt mal angesehen. Morlautern liegt ja relativ nah an meinem Wohnort, deshalb kenne ich Trainer und Team ganz gut. Was da in den vergangenen Jahren geleistet wurde, ist schon sehr beachtlich. Sie kommen sehr stark über die mannschaftliche Geschlossenheit, verfügen über ein gutes Umschaltspiel und haben viel Athletik in der Mannschaft.“ Anlass zur Hoffnung gibt dennoch ein Blick auf die bisherige Auswärtsbilanz der Gäste: Von acht Partien auf fremdem Platz verlor der SVM ganze sieben, siegte nur bei Tabellenschlusslicht FV Dudenhofen.

Was sonst noch für Eintracht Trier spricht? Der Glaube an die eigene Stärke. „Der Sieg in Engers war für die Moral richtig gut. Die Jungs haben unter der Woche klasse trainiert und ich hoffe, dass wir das daheim jetzt umsetzen können. Ich bin mir sicher, dass wir, wenn wir unsere Leistung abrufen, auch gewinnen. Das ist mein Ziel und das ist auch das Ziel der Mannschaft“, bekräftigt Trainer Paulus. Bangen tut der Coach derzeit allerdings noch um seinen Kapitän Simon Maurer. Der Innenverteidiger lag in den vergangenen Tagen mit Grippe flach, eine Entscheidung über einen Einsatz fällt erst im Laufe des Spieltages.

Sicher passen muss hingegen Spielmacher Athanasios Noutsos. Der Regisseur plagt sich weiterhin mit einer Entzündung im Zehgelenk herum und leidet unter starken Schmerzen. Ob Noutsos vor der Winterpause überhaupt nochmal für sein Team auflaufen kann, werden die kommenden Tage zeigen. Eine Ausrede ist die Verletzung des Leistungsträgers für Daniel Paulus aber nicht: „Wir müssen die Situation jetzt annehmen wie sie ist. Am Freitag haben wir das schon ganz gut gelöst und jetzt müssen eben andere in Bresche springen.“

Anstoß der Partie zwischen Eintracht Trier und dem SV Morlautern ist am Mittwoch (01.11.) um 18 Uhr.

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