Sturm-Schäden durch «Herwart» auch in Rheinland-Pfalz

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REGION TRIER/RLP. Umgestürzte Bäume und Stromausfälle: Ausläufer des Sturmtiefs «Herwart» sind in der Nacht zum Sonntag auch durch Rheinland-Pfalz gezogen. Die Schäden waren aber weit weniger verheerend als im Norden und Osten Deutschlands, wie die Polizei mitteilte.

Vor allem entwurzelte Bäume und abgefallene Äste beschäftigten die Polizei, schwerere Unglücke blieben nach ersten Angaben aus. Gleise waren laut einem Bahnsprecher nicht betroffen, Reisende mussten wegen Sperrungen im Norden Deutschlands aber auch in Rheinland-Pfalz warten.

«Bis jetzt haben die Telefone bei uns nicht stillgestanden», sagte ein Sprecher der Polizei Montabaur am Sonntagvormittag. Es gehe im Westerwald vor allem um umgestürzte Bäume und unterbrochene Stromleitungen.

Andernorts wirkte das Tief «Herwart», dessen Zentrum über der Ostsee lag, weniger stark. «Hier mal ein abgefallener Ast, dort mal ein umgefallener Baum», sagte ein Sprecher der Koblenzer Polizei. «Es hielt sich in Grenzen.» Ähnlich äußerte sich die Polizei in Mainz, Trier, Ludwigshafen und Kaiserslautern.

Mit 50 bis 70 Kilometern pro Stunde habe der Wind in der Nacht geweht, sagte Ines von Hollen, Meteorologin beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Eine Station auf dem Weinbiet bei Neustadt an der Weinstraße maß sogar 100 Kilometer pro Stunde.

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