Luchse meiden das Saarland noch

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Bildquelle: Alexander Hein / dpa-Archiv

SAARBRÜCKEN/PFÄLZERWALD (dpa/lrs). Im Saarland wartet man bislang vergebens auf die Ankunft von Luchsen.

Zwar wurden im Pfälzerwald seit dem letzten Jahr bislang sieben «Pinselohren» von der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz freigelassen, und es gab auch schon Nachwuchs. Doch im Nachbarland hat sich bislang noch keines der Tiere niedergelassen.

Eine Wiederansiedlung von Europas größter Wildkatze wird im Saarland positiv bewertet. «Wir als Land sind offen dafür», sagte der stellvertretende Leiter des Referates Arten- und Biotopschutz beim Zentrum für Biodokumentation in Schiffweiler, Steffen Caspari. Und auch der Geschäftsführer der Saar-Jäger, Johannes Schorr, betont: «Die saarländischen Jäger haben kein Problem mit dem Luchs.»

Insgesamt sollen innerhalb von vier bis fünf Jahren 20 Luchse im Pfälzerwald freigelassen werden – die nächsten im Frühjahr 2018, nachdem sie in der Schweiz und der Slowakei gefangen und mit GPS-Sender ausgestattet worden sind.

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