Stadtwerke Trier stoppen Großprojekt „Pumpspeicherkraftwerk Ensch“

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TRIER/ENSCH. Die Stadtwerke Trier (SWT) haben ihre Pläne für das geplante Pumpspeicherkraftwerk (PKKW) „Rio“ bei Ensch an der Mosel vorerst auf Eis gelegt. Als Gründe nannte die SWT mehrere Gründe.

Zum einen würden die „aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Zeit keinen wirtschaftlichen Betrieb unseres Projekts zulassen“. Es habe aus der Politik heraus einfach zu wenig Unterstützung für diese Technologie gegeben.

Ebenso fehle es für die weiteren Aktivitäten auch an privaten Investoren für das 600-Millionen-Projekt. Für die weitere Projektentwicklung seien noch sieben Millionen Euro notwendig. Man habe in den letzten Monaten vergeblich versucht, weitere private Partner für das Projekt zu gewinnen.

Das bisherigen Vorbereitungen für das Projekt „Pumpspeicherkraftwerk Ensch“ hat die SWT bisher 3,5 Millionen Euro gekostet.

Der geplante Standort der Anlage soll auf der Gemarkung Mehring / Ensch in der Verbandsgemeinde Schweich liegen und aus zwei Becken bestehen, die je eine Fläche von 45-70 ha umfassen und einen Höhenunterschied von ca. 200 m aufweisen. Das Oberbecken soll als künstliche Speicherbecken im Bereich Mehringer Berg/Hummelsberg errichtet werden. Mit Hilfe einer Talsperre wird das Kautenbachtal zum künstlichen Unterbecken. Beide Becken umfassen ein Speichervolumen von ca. 6 Mio. m³. Die Leistung des PSKW soll circa 300 MegaWatt betragen.

1 KOMMENTAR

  1. Ich verstehe gar nicht, warum nicht erst alle Komponenten geprüft werden, bevor man mit der Vorbereitung einer Maßnahme beginnt. Kann mir Jemand diese Logik bitte erklären?

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