Den richtigen Dreh gefunden – Drehleiter-Parade auf dem Viehmarkt

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Die acht neuen Drehleiterfahrzeuge der regionalen Feuerwehren präsentieren sich auf dem Viehmarktplatz.

Bildquelle: STADT TRIER

TRIER. Die Trierer Berufsfeuerwehr arbeitete bei der Beschaffung neuer Drehleitern eng mit fünf Kommunen aus der Region zusammen. Jetzt trafen sich die acht neuen Spezialfahrzeuge zu einer einzigartigen Parade auf dem Viehmarkt. Aus der gemeinsamen Ausschreibung ergab sich ein günstigerer Kaufpreis, es gibt aber noch wichtigere Vorteile.

Als die baugleichen, aber je nach Feuerwehr unterschiedlich beschrifteten und lackierten Fahrzeuge auf dem Viehmarkt aufgefahren waren, sagte Triers Feuerwehrchef Herbert Albers-Hain: „Ich hoffe, das ist heute das erste und einzige Mal, dass die acht Drehleitern an einem Ort zusammenkommen.“ In der Tat mag man sich eine Brandkatastrophe, bei der alle acht gleichzeitig zum Einsatz kommen, lieber nicht vorstellen.

Allein drei Automatikdrehleitern, die von der Firma Magirus auf Mercedes-Fahrgestellen montiert wurden, sind in Trier im Einsatz. Je eine gehört der Stadt Bitburg sowie den Verbandsgemeinden Saarburg, Konz, Hermeskeil und Schweich. Die Leiter kann bis auf eine Höhe von 32 Metern ausgefahren werden. Im Korb am oberen Ende ist Platz für fünf Personen. Neu ist, dass der oberste Abschnitt der Leiter geknickt werden kann. Das ermöglicht die Menschenrettung aus Häusern mit verwinkelten Dächern.

Zwar gibt es für Drehleitern keinen Listenpreis, doch Rudolf Schönhofen, Abteilungsleiter Technik der Berufsfeuerwehr, geht davon aus, dass durch die Beschaffung einer größeren Stückzahl ein Preisnachlass erzielt wurde. Die Kosten lagen bei rund 600.000 Euro pro Fahrzeug. Wichtiger ist für Feuerwehrdezernent Thomas Schmitt aber die Kooperation der Kommunen: „Alle Feuerwehren im Großraum Trier verfügen jetzt über die gleiche Technik, gemeinsame Einsätze werden dadurch noch effizienter ablaufen.“ Hinzu komme, dass hauptamtliche Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr ihre Ausbildung an der Drehleiter auch in ihren freiwilligen Löschzügen im Umland anwenden können.

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