Grillen am Moselufer – Erste ‚Grillbuhne‘ in Kürze fertiggestellt

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ie bald fertiggestellte Grillbuhne auf Höhe der Jugendherberge am Moselufer

Bildquelle: CDU Trier

TRIER. „Wer kann sich nicht an die regen Diskussionen 2011/12 zum Grillen auf öffentlichen Grünflächen erinnern? Die Gemüter erhitzten sich damals soweit, dass über ein generelles Grillverbot auf öffentlichen Grünflächen, wie zum Beispiel im Palastgarten, nachgedacht wurde.“ berichtet Udo Köhler, CDU-Fraktionsvorsitzender.

Ein generelles Grillverbot kam und kommt jedoch für die CDU-Fraktion nicht in Frage. Daher wurde damals im Stadtrat die Grünanlagen- und Spielplatzsatzung dahingehend geändert, damit das Grillen unter bestimmten Auflagen verbindlich gestattet ist.

„Zusätzlich haben wir uns für weitere feste Grillplatzflächen am Moselufer stark gemacht. So wird in Kürze, auf unseren CDU-Antrag hin, endlich eine zusätzliche Grillplatzfläche am Moselufer Trier-Nord fertiggestellt. Dem Angrillen 2018 steht also nichts mehr im Wege.“ informiert Philipp Bett, jugendpolitischer Sprecher der CDU- Fraktion und Mitglied im Ortsbeirat Trier-Nord.

Die sogenannte Grillbuhne ist ein Vorgeschmack auf das, was im Zuge der großen Moro-Initiative (Modellvor- haben der Raumordnung) am Moselufer vor einigen Jahren geplant wurde. Ein Projekt, welches geschlossen im Ortsbeirat Trier-Nord schon lange unterstützt und konstruktiv begleitet wird. Bedingt durch die finanzielle Lage der Stadt Trier, ist eine Verwirklichung solcher Projekte nur in kleinen Schritten möglich. Aus Sicht der CDU- Fraktion sollte die Taktung der kleinen Schritte jedoch erhöht werden.

„Wir freuen uns deshalb auf baldige weitere Grillbuhnen sowie Verbesserungen und Verschönerungen am Mo- selufer. Sei es im Rahmen der Sanierung des Hochwasserschutzdeiches in Zurlauben oder im Zuge der Stadt am Fluss.“ so die Stadträte Köhler und Bett abschließend.

2 KOMMENTARE

  1. Große Moselinitiative, das ist doch eine Lachnummer, während andere Städte zur Flussseite ihre Schokoladenseite ausbauen um für die Bürger und Besucher attraktiv zu sein hat man es in Trier bisher geschafft, dies erfolgreich zu verhindern. Ich erinnere nur an den Moselstrand , dem man mit Vorschriften und Auflagen den Garaus gemacht hat. Einen festen Grillplatz dann als Vorgeschmack zu bezeichnen, wahrscheinlich kommt ein Parkplatz daneben. Die Stadt hat sich ja auch bei den vollmundig versprochenen Bauplänen für das Gendarmeriegelände, es war mal Wohnen Restaurants und eine kleine Marina im Gespräch, über den Tisch ziehen lassen jetzt wird für einen kanadischen Heuschreckeninvestor ein Wohnsilo gebaut , das war es.
    Nicht einmal für Bootsbesitzer gibt es eine Anlegemöglichkeit um Zurlauben und die Stadt zu besuchen, das ist grotesk wenn man sieht welche Möglichkeiten in Frankreich und den Niederlanden geboten werden.
    Hier kann man nur feststellen: Alles heisse Luft, in 40 Jahren hat sich nichts gerührt und das wird es auch die nächsten 40 Jahre nicht tun

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