Verbesserungen für den Radverkehr in der Südallee

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Die neue Fahrbahnaufteilung an der Kreuzung Kaiserstraße / Neustraße lässt dem Fahrradverkehr genügend Raum für eine sichere Überquerung des viel befahrenen Alleenrings.

Bildquelle: Foto: Stadtplanungsamt

TRIER. Radfahrer wollen sicher und zügig über den Alleenring in die Innenstadt queren. Dieses Ziel gehört zu den wichtigsten, zugleich aber auch planerisch anspruchsvollsten Inhalten des Radverkehrskonzepts. Am Knotenpunkt Saarstraße / Südallee / Kaiserstraße / Neustraße wurde jetzt ein wichtiger Fortschritt erzielt: Der Fahrradverkehr erhält durch neue Markierungen mehr Platz und kann die Kreuzung durch optimierte Ampelphasen in einem Zug überqueren.

In Richtung Neustraße steht den Radlern jetzt ein extra Fahrstreifen zur Verfügung. Ein eigenes Ampelsignal verschafft ihnen einen Vorsprung von vier Sekunden gegenüber Autos und Bussen. In der Gegenrichtung bietet die Fahrbahn weniger Platz, so dass der Radverkehr gefahrlos über die Mittelinsel geführt wird. Hierfür wurden auf beiden Seiten die Bordsteine abgesenkt. Radfahrer, die in Richtung Moselufer weiterfahren wollen, können von hier aus bequem den Weg auf dem Grünstreifen erreichen.

Auch an den anderen drei Knotenpunkten der Südallee wurde kürzlich die Steuerungstechnik der Ampelanlagen für rund 200.000 Euro erneuert und zugleich besser an die Bedürfnisse des Fuß- und Radverkehrs angepasst. An der Ecke Lorenz-Kellner-Straße ist es nach Angaben des Tiefbauamts für Radfahrer nun möglich, nach einmaliger Signalanforderung den gesamten Alleenring ohne weiteren Stopp zu überqueren. Gleiches gilt für Fußgänger, die aus der Weberbach in Richtung Hallenbad unterwegs sind.

An allen Kreuzungen der Kaiserstraße/Südallee wurde zudem an der Busbeschleunigung gearbeitet, so dass deutlich verkürzte Fahrtzeiten erwartet werden. Schließlich wurden die Ampeln an der Einmündung Hindenburgstraße mit LED-Leuchten ausgestattet, was eine Energieersparnis von bis zu 70 Prozent bedeutet.

2 KOMMENTARE

  1. Aufwendig umgebaut und ich frage mich ob die Radfahrer das überhaupt nutzen die sind doch bisher auch immer kreuz und quer gefahren, wenn es dann passt schnell über die Fussgängerampel und Rotlicht missachten wie sonst auch in der Stadt üblich.

    • Ich wäre bereit für 30 % Umsatzbeteiligung an dem Kreuzungsbereich Rad-und Kraftfahrer zu sanktionieren. Also Rotlichverstöße, Gehweg-Fahren und Handy-Nutzung. Dann könnte ich von 40 std. Woche auf 5 Stundenwoche herunterfahren. Und den Rest der Woche mein Geld anlegen.

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