Weitere Kostenexplosion – Hochmoselübergang wird nochmals teurer

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Bildquelle: http://www.b50hochmoselbruecke.de/index.php?id=39

KOBLENZ. (dpa/lrs) Der Hochmoselübergang zwischen Hunsrück und Eifel mit seiner riesigen Brücke im Kreis Bernkastel-Wittlich wird nochmals teurer als geplant.

Statt der zuletzt genannten 456 Millionen Euro soll das Mega-Verkehrsprojekt jetzt mindestens 483 Millionen kosten, sagte die Sprecherin vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz am Montag in Koblenz. Für die Zusatzkosten in Höhe von 27 Millionen Euro gebe es mehrere Gründe. Zuvor hatte eine Trierer Tageszeitung über die Kostensteigerung berichtet.

Zu den höheren Kosten beigetragen haben laut LBM die Sicherungsarbeiten am Eifelhang der Brücke zwischen Ürzig und Rachtig, die mit neun Millionen Euro zu Buche schlagen. Hinzu komme ein Rastplatz für vier Millionen Euro. Externe Ingenieurleistungen von zwei Millionen Euro und mehr benötigter Stahl in Höhe von fünf Millionen Euro stünden auch in der Bilanz. Schließlich seien die Baupreise erneut um 2,5 Prozent gestiegen. Die neuen Kosten habe das LBM bereits im Frühjahr auf seiner Internetseite veröffentlicht, sagte die Sprecherin.

Die Brücke, seit 2011 im Bau, gilt mit einer Länge von rund 1,7 Kilometern und einer Höhe von bis zu 160 Meter als derzeit größtes Brückenbauprojekt in Deutschland. Sie ist Teil einer 25 Kilometer langen neuen Strecke, die das Autobahnkreuz Wittlich in der Eifel mit dem Hunsrück verbinden soll, wo auch der Flughafen Hahn liegt. Ende 2018 sollen die ersten Autos über die Brücke rollen.

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