Feuerwehrmann soll Brände in Trier gelegt haben: Anklage und Prozess

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Bildquelle: Mike Filsen

TRIER. (dpa/lrs) Ein Feuerwehrmann soll in Trier drei Brände gelegt haben. Die Staatsanwaltschaft hat den 28-Jährigen deshalb wegen Brandstiftung angeklagt. Insgesamt sei ein Schaden von mehr als 50 000 Euro entstanden. Zuvor hatte der SWR darüber berichtet. Der Prozess beginne voraussichtlich am 13. November, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Trier am Donnerstag mit.

Der Mann, Mitglied einer Freiwilligen Feuerwehr, soll unter anderem im März das Vereinsheim eines Angelsportclubs angezündet haben. Das Gebäude wurde zerstört. In den beiden anderen Fällen soll der 28-Jährige Schuppen sowie eine Holzhütte in Brand gesetzt haben.

In weiteren Fällen von Brandstiftungen in der Umgebung ließ sich der Verdacht nicht erhärten. Die Verfahren seien deshalb eingestellt worden, berichtete der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Der Mann befinde sich seit seiner Festnahme am 24. Mai in Untersuchungshaft. Er bestreite die Vorwürfe.

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