Hilflos im Wald gelegen -Wanderer nach 18 Stunden verletzt aus Wald gerettet

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Symbolfoto

RLP. (dpa/lrs) Ein Wanderer ist nach 18 Stunden in einem Wald bei Remagen (Kreis Ahrweiler) verletzt gerettet worden. Der 58-Jährige habe sich in der Nacht zum Donnerstag verirrt und sei einen Abhang hinuntergestürzt, wobei er sich mehrere Knochenbrüche zugezogen habe, sagte ein Polizeisprecher am Freitag.

Nach vielen Stunden hätten andere Wanderer seine Hilfeschreie gehört. «Der Mann hat richtig Glück gehabt. Er hat so gelegen – da hätten wir noch Tage gesucht, bis wir ihn gefunden hätten», sagte der Sprecher. Zuvor hatte der Sender RPR1 darüber berichtet.

Vorher hatten die Helfer versucht, den Mann mit einem Polizeihubschrauber, Wärmebildkameras und einer Hundestaffel zu finden – erfolglos. Er hatte selbst am späten Mittwochabend einen Notruf abgesetzt und erklärt, dass er sich im Wald verlaufen habe, wie der Polizeisprecher sagte. «Danach ist die Verbindung abgebrochen, weil der Akku leer war.»

Der Ort des Mannes habe über eine Handyortung nur ungefähr ermittelt werden können. Der Mann sei keine fünf Kilometer von seinem Haus entfernt gefunden worden. Warum er in der Nacht zu einer Wanderung aufgebrochen sei, habe zunächst nicht ermittelt werden können. «Eigentlich kennt der Mann sich hier aus», sagte der Polizist.

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