Warum uns ‚Schulz und Co.‘ immer noch auf den Straßen der Region ‚anlächeln‘

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TRIER. „Plakate pflastern den Weg“ – So könnte man die Situation an den Straßen der Region schon Wochen vor der Bundestagswahl bezeichnen – Überall hängen die Konterfeis der jeweiligen Kandidaten, am besten mit einem tollen Spruch versehen, an den Straßenlaternen der Region – Nun ist die Bundestagswahl seit knapp zwei Wochen Geschichte, doch die Bürger werden immer noch von Martin Schulz und Co. am Straßenrand „angelächelt“ – Warum ist das so?.

Wie uns das Presseamt der Stadt Trier auf Anfrage mitteilte, sind für das Auf- und Abhängen der Wahlplakate die jeweiligen Parteien zuständig. Um überhaupt in den Genuss des Plakatierens kommen zu dürfen, mussten Parteien im Vorfeld der Bundestagswahl eine Sondergenehmigung bei der Stadt beantragen. Diese beinhaltete, neben der Genehmigung des Aufhängens, auch die Information zur Regelung der Entsorgung der jeweiligen „Poster-Boys“ und „Poster-Girls“. So bekamen die jeweiligen Parteien die Information, dass die Wahlplakate bis spätestens eine Woche nach der Wahl abgehängt sein müssen – dies entsprach einer Frist bis zum 1. Oktober.

Wird dieser Wochenfrist nicht nachgekommen, erhalten die Parteien, so geschehen am Anfang dieser Woche, eine weitere Information der Stadt mit Bitte zur Entfernung der restlichen, noch hängenden Plakate. Versehen war dieses Schreiben mit einer genannten Frist bis zum 23. Oktober. Erst wenn die Parteien auch diese Aufforderung verstreichen lassen, greift die so genannte „Ersatzvornahme“. Diese beinhaltet, dass die Stadt eine Firma zur Entsorgung der Plakate beauftragt und die jeweiligen Kosten den Parteien in Rechnung gestellt werden.

Bis wirklich alle Plakate entfernt sind, kann es also noch etwas dauern – spätestens aber nach dem 23. Oktober.

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