Krebserregendes Mittel – Ausgestopfte Tiere in Schulen nicht auf Arsen untersucht

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Ausgestopfte Moorhühner.

Bildquelle: Foto: Jan Woitas/ (dpa)Archiv

LUDWIGSHAFEN/TRIER. (dpa/lrs) Nicht alle ausgestopften Tiere an den Schulen in Rheinland-Pfalz sind auf Arsen hin untersucht worden. Das krebserregende Mittel wurde bis weit in die siebziger Jahre als Konservierungsmittel in Tierpräparaten zum Schutz vor Insekten eingesetzt. Einige Städte erklärten in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur, sie würden nun Maßnahmen einleiten.

Das Institut für Angewandte Umweltforschung kam einst in einer Studie zu dem Ergebnis, dass ein Großteil der untersuchten alten Felltier- und Federtier-Präparate aus Schulen stark belastet waren. Trotzdem rät das Institut bis heute nicht dazu, die ausgestopften Tiere gleich zu entsorgen.

„Sie stellen ein wissenschaftliches und pädagogisches Anschauungsmaterial von ausgesprochen hohem Wert dar.“ Der Umgang solle aber nicht sorglos erfolgen, erklärte ein Sprecher. Es werde empfohlen, die Präparate in verschlossenen Glasvitrinen aufzubewahren und im Unterricht direkten Hautkontakt zu vermeiden.

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