RÖMERSTROM Gladiators Trier verliert Auftaktduell gegen RASTA Vechta knapp

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TRIER/VECHTA.Das war ein würdiger Auftakt in die neue Saison der 2. Basketball-Bundesliga. Die RÖMERSTROM Gladiators Trier verlieren ihr erstes Spiel gegen Aufstiegs-Aspiranten RASTA Vechta nach spannendem Spiel mit 80:83. Top-Scorer der Moselstädter war Kyle Dranginis mit 25 Punkten.

Am Ende war es doch die Enttäuschung die überwiegt. Dafür waren die RÖMERSTROM Gladiators Trier im Duell gegen RASTA Vechta zu nah an der Überraschung dran gewesen. Bis kurz vor Schluss hatte Trier alle Trümpfe in der Hand und hätte das Spiel mit der letzten Aktion gewinnen können. Doch David Gonzalvez spitzelte Kyle Dranginis den Ball aus den Händen. Im ersten Viertel sah es für Trier dabei gar nicht mal schlecht aus. In einer von Einsatz geprägten Anfangsphase, zeigte Trier, dass sie vor allem mit ihren Dreiern punkten konnten.

Drei von vier Versuchen von draußen fanden das Ziel. Die Gastgeber hatten ihrerseits vorne wenig Glück, was sich in einer Dreier-Quote von 17% ausdrückte. Lediglich unter dem Korb machten die Vechtaer viel Druck auf die Trierer Defense. Nach einem ausgeglichen Viertel führte Trier folgerichtig knapp mit 21:19.

Im zweiten Viertel begann der Gastgeber von der Pariser Straße stürmisch. Schnell vorgetragene Fastbreaks und eine gute Defense führten zu vielen Punkten in Folge. Bevor RASTA Vechta sich in einen Lauf spielen konnte, zeigte Stefan Ilzhöfer seine Klasse und traf einen wichtigen Dreier. Vechta kam dennoch immer wieder zu einfachen Punkten und konnte die Führung somit ausbauen. Grade der Zug zum Korb, so zum Beispiel von David Gonzalvez zum 38:33, stellte die Trierer Defense immer wieder vor Schwierigkeiten. Doch auch Trier konnte Punkten. Vor allem Shooting Guard Kyle Dranginis stellte sich gegen die Vechtaer Bemühungen wegzuziehen. 14 seiner insgesamt 25 Punkte macht der Amerikaner in der ersten Halbzeit. Es blieb deshalb bei einer fünf Punkte Führung für Vechta zur Pause (40:35)

Nach der Pause konnte Vechta die RÖMERSTROM Gladiators zunächst auf Distanz halten. Grade die Fouls der Big-Men Justin Alston und Jermaine Bucknor führten auf Trierer Seite zu Problemen, sodass Vechta-Center Jannik Freese 14 seiner bis dato 16 Punkte alleine im dritten Viertel erzielen konnte. Trier machte sich in dieser Phase das Spiel selbst schwieriger. Aufgrund unnötiger Ballverluste und vieler Fouls konnte der Gastgeber zehn Punkte davon ziehen. In dieser Phase übernahm Gladiatoren-Kapitän Simon Schmitz Verantwortung. Mit zwei wichtigen Treffern aus der Mitteldistanz und von Downtown brachte der Point Guard die Gladiatoren wieder auf Kurs.

Mit einem 67:60 für die Heimmannschaft ging das Spiel in das letzte Viertel. Die Partie nahm an Intensität noch mal zu, was der Attraktivität und Spannung keinen Abbruch tat. Kyle Dranginis zeigte in dieser Phase des Spiels, dass er nicht nur von draußen eine Waffe ist. Mit einem schönen Spin-Move lies er seine Verteidiger stehen und brachte Trier wieder ran (71:67). Die Gladiatoren witterten nun eine Chance und Vechta zeigte Nerven. So bekam Andrew Smith in einer starken Trierer Phase ein Technisches Foul nach einem Schlag gegen Kyle Dranginis. Der Trierer mit der Nummer 2 stand auch Offensiv sofort wieder im Fokus. Mit einem Dreier von ganz weit draußen sorgte er für die Führung der Moselstädter und ließ Trier am Überraschungserfolg schnuppern. Vechta steckte jedoch nicht auf. Mit einem gut herausgespielten Dreier aus der linken Ecke von Robin Christen stellte der Gastgeber 16 Sekunden vor Schluss auf 81:80 für Vechta. Trier hatte mit der letzten Aktion die Möglichkeit auf Sieg zu spielen. Doch Dranginis der vorher noch überragte, wurde zum tragischen Helden und verlor Sekunden vor Ende des Spiels den Ball. Somit konnte Vechta das Spiel mit 83:80 für sich entscheiden.

Headcoach Marco van den Berg war nach dem Spiel dennoch nicht unzufrieden mit seinem Team: „Es war ein sehr leidenschaftliches Basketball-Spiel mit hohem Niveau. Wir haben fast den Favoriten der 2. Basketball-Bundesliga in dieser Saison in eigener Halle besiegt. Doch grade unser Rebound-Verhalten muss sich deutlich verbessern. Da haben wir heute zu wenig gezeigt und am Ende nicht nur deshalb verdient verloren.“

Besser machen können es die RÖMERSTROM Gladiators Trier nächste Wochenende am 30. September 2017 um 20:00 Uhr gegen die Kirchheim Knights. Trier muss erneut auswärts in der Sporthalle Stadtmitte in Kirchheim ran.

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