IHK Trier weist AfD-Vorwürfe als falsch zurück

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Bildquelle: IHK Trier

TRIER. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier hat heute in einer Stellungnahme Vorwürfe und Behauptungen der AfD Trier als „insgesamt falsch“ zurückgewiesen. Die AfD Trier hatte in einer Pressemitteilung von gestern behauptet, die IHK Trier hätte sich einer unzulässigen Vermögensbildung schuldig gemacht.

Außerdem wurde in der Pressemitteilung der Partei behauptet, die IHK Trier hätte Rücklagen in Höhe von 7 Millionen Euro gebildet und eine Strafanzeige gegen die IHK Trier angekündigt.

In einer heutigen Stellungnahme der IHK Trier zur gestrigen Pressemitteilung der rechts-populistischen Partei heißt es dazu:

„Den Vorwurf der unzulässigen Vermögensbildung weisen wir insgesamt als falsch zurück. Insbesondere auch die Behauptung, wir hätten Rücklagen in Höhe von 7 Millionen Euro gebildet stimmt nicht. Die Rücklagenhöhe beträgt aktuell rund 3,24 Millionen Euro und bewegt sich damit im rechtlich zulässigen Rahmen. Diese Information ist übrigens auch auf unserer Homepage für alle frei zugänglich veröffentlicht.

Die Bildung von Rücklagen ist Bestandteil einer geordneten Haushaltsführung, zu der wir gesetzlich verpflichtet sind. Rücklagen dienen vor allem dazu, bei schwankenden Einnahmen die Funktionsfähigkeit einer Kammer aufrechtzuerhalten. So haben wir beispielsweise das Geschäftsjahr 2014 – im Wesentlichen aufgrund deutlich niedriger Beitragserträge – mit einem negativen Jahresergebnis von knapp einer halben Million Euro abgeschlossen. Diesen Verlust konnten wir dann über die dafür vorgesehenen Rücklagen ausgleichen.

Zum Inhalt einer eventuell gestellten Strafanzeige können wir keine Stellung beziehen, da uns diese nicht vorliegt.

Weitere Hinweise zu den Daten und Fakten der IHK Trier finden Sie auf www.ihk-trier.de (Suchbegriff: Jahresabschluss 2016) sowie unter www.ihk-transparent.de„.

1 KOMMENTAR

  1. Und wieso stellt die IHK für eine Mahnung bei ihren MITGLIEDERN,18.50 eu als mahngebühr In Rechnung? Das sind schon seltsame Methoden! Ist so etwas nicht schon ein bisschen kriminell? Mahngebühren sollten eigentlich nur die tatsächlichen Aufwendungen betragen!!!! Oder sind die tatsächlichen Kosten so hoch, was folglich dann auf Missmanagement hindeuten würde!

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