Nach dramatischer Flucht durch Trier nach Konz – Pferd muss eingeschläfert werden

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TRIER/KONZ. Am Dienstag, den 19.08.2017, gingen gegen 10.50 Uhr bei der Polizei etliche Notrufe hinsichtlich eines entlaufenen Pferdes ein. Das Tier hatte sich auf dem Gestüt des Trimmelter Reitsportvereines losgerissen und lief zunächst in Richtung der Hunsrückstraße.

Bedingt durch den Fahrzeugverkehr geriet es anschließend in Panik und begann dort eine panische Flucht von circa 4 Kilometern. Das Pferd rannte über die Riesling-Wein-Straße, Olewiger Straße, zunächst bis über den Kreisel in Trier-Süd.

In der Kaiserstraße stürzte das Pferd auf dem nassen Asphaltboden und fiel gegen ein geparktes Auto. Kurz danach rammte es einen fahrenden PKW. Bei der Kollision wurde die Fahrerin leicht verletzt.

Die Flucht verlagerte sich auf die Gegenfahrbahn, die Südallee. Anschließend lief das Tier zum Teil in vollem Galopp bis nach Konz über die Bundesstraße. Der Versuch von eingesetzte Streifenteams der Polizei Trier, die panische Flucht des Tieres aufzuhalten, blieb ohne Erfolg.

Es konnte lediglich versucht werden durch Absicherung der Fluchtstrecke sowie Warnung der Verkehrsteilnehmer durch das Blaulicht, auf die Gefahr aufmerksam zu machen.
Glücklicherweise kam es bei der panischen Flucht nicht zu weiteren Zusammenstößen. In der Konzer Domänenstraße lief das Pferd in eine Baustelle, wo es zunächst mit einem Erdhügel zusammenstieß und dann bedingt durch die Stürze sowie den Zusammenstoß mit dem PKW verletzt liegen blieb.

Eine sehr schnell vor Ort erschienene Tierärztin konnte das schwer verletzte Pferd leider nicht mehr retten. Es musste vor Ort eingeschläfert werden.

Insgesamt war die Berufsfeuerwehr Trier, eine Tierärztin sowie fünf Streifenteams der Polizeiinspektion Trier im Einsatz.

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