Trier hofft auf weitere Anerkennung für Fairtrade-Projekte

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Symbolbild Obst

Bildquelle: Symbolbild Polizei Kaiserslautern

TRIER. Seit der Ernennung zur Fairtrade-Stadt vor sieben Jahren hat Trier seine Bemühungen um einen gerechten Handel verstärkt. Jetzt erhofft sich die Stadt internationale Anerkennung durch einen Preis bei der Fair Trade-Towns Conference. Dabei werden vom Bundesentwicklungsministerium insgesamt 200.000 Euro an fünf Kommunen vergeben. Außerdem gehen fünf Sonderpreise von jeweils 10.000 Euro an herausragende Einzelprojekte. Die Tagung findet in dieser Woche überwiegend in Saarbrücken statt, bietet am Samstag, 16. September, aber auch ein Trierer Programm. Alle, die sich für Fairen Handel engagieren wollen, können sich ab 14.30 Uhr an der Hochschule informieren. Um 17 Uhr folgt ein Stadtrundgang. Das Trierer Programm wird von der Lokalen Agenda 21 vorbereitet und endet mit einem Empfang durch OB Wolfram Leibe und die Fairtrade-Steuerungsgruppe um 19 Uhr. Interessen werden gebeten, sich unter der Mailadresse mock@la21-trier.de anzumelden.

Die Fair Trade-Towns-Kampagne ist eine einzigartige weltweite Bewegung. Knapp 2000 Städte rund um den Globus tragen den zusätzlichen internationalen Titel, darunter London, Brüssel, Rom, Saarbrücken, San Francisco und Kopenhagen. Der Verbund fördert gezielt den Fairen Handel auf kommunaler Ebene und ist das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Akteuren aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft. Unter dem Motto „Fair Trade across generations“ tauschen sich bei der Tagung Akteure aus zahlreichen Ländern über aktuelle Entwicklungen sowie ihre Erfahrungen im Einsatz für einen fairen Handel aus.

Die Konferenz findet länderübergreifend im Städtenetz Quattro Pole statt. Neben Workshops zur Vernetzung auf europäischer Ebene sowie in Projektpartnerschaften im globalen Süden gibt es auch Arbeitsgruppen zu den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen. Jean Feyder, luxemburgischer UN-Botschafter, hält ein Impulsreferat. Fünf EU-Abgeordnete diskutieren mit den Tagungsteilnehmern über Möglichkeiten und Grenzen einer fairen EU-Handelspolitik. Weitere Details zum Tagungsprogramm und zur Anmeldung im Internet: www.quattrofair.org.

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