Echtpelz aus heimischen Wäldern

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Bildquelle: dpa-Archiv / Fellwechsel GmbH

GENSINGEN (dpa/lrs). Jäger in Rheinland-Pfalz haben bereits Dutzende Füchse für ein Pilotprojekt zur Verarbeitung von Wildtierfellen aus heimischer Jagd gesammelt. 60 bis 80 Füchse seien an das junge Unternehmen Fellwechsel übergeben worden, sagte Günther Klein, Sprecher des Landesjagdverbandes.

Ziel des Vorreiterprojekts mit Sitz im baden-württembergischen Rastatt ist es, den Pelz in Deutschland getöteter Raubsäuger – wie Füchse, Waschbären oder Marder – weiterzuverarbeiten statt wegzuwerfen.

Geplant ist, die Felle in Gerbereien weiter zu verarbeiten, um dann daraus Gegenstände wie Felltaschen, Decken oder Westen herzustellen.

Derzeit kaufen einige Jäger-Kreisgruppen Kühltruhen, um darin die toten Tiere aufbewahren zu können, ehe sie nach Rastatt gehen. Zuvor sei nur in der Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes (LJV) in Gensingen gesammelt worden, sagte Klein weiter. «Wir wussten irgendwann gar nicht mehr, wo wir die alle unterbringen sollten», beschreibt er die gute Resonanz. Der LJV zahlt die Kühltruhen der Kreisgruppen bis zu einem Betrag von 500 Euro.

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