Südbad: Pool-Party zum 60. Geburtstag

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Bildquelle: Stadtarchiv Trier, Eric Thielen

TRIER. Eingebettet zwischen Wolfsberg und Mattheiser Weiher gilt das Südbad als das schönste Freibad in der Region. Der Sprungturm als Wahrzeichen, die charakteristischen Beckenformen aber auch der Betrieb als Public Private Partnership (PPP) zwischen Stadt und Privatwirtschaft zeichnen es aus.

Ihren 60. Geburtstag feiert die Einrichtung mit einer Poolparty.

Hierzu lädt das städtische Amt für Schulen und Sport alle Kinder und Jugendlichen am Donnerstag, 10. August, 14 bis 18 Uhr, ein. Nach der offiziellen Begrüßung durch Sportdezernent Andreas Ludwig steht der Tag ganz im Zeichen von Spiel, Spaß und Party. Auf die Gäste warten zahlreiche aufblasbare Elemente wie Riesenkraken und Schildkröten. Darüber hinaus gibt es viele moderierte Spiele im und außerhalb des Wassers und ein DJ sorgt für gute Stimmung.

Vor 60 Jahren, am 16. Juni 1957, strömten rund 2000 Besucher in das Südbad, als dieses mit Schwimmwettkämpfen, Turmspringen und Wasserballspielen feierlich eröffnet wurde. Diese Begeisterung hält bis zum heutigen Tag an: Mit über 5000 Besuchern an Spitzentagen und bis zu 100.000 Badegästen pro Saison ist es nach wie vor sehr beliebt. Der Besucherrekord wurde nach der umfangreichen Generalsanierung 2009/10 am 19. August 2012 mit 6721 Badegästen aufgestellt.

Für eine angenehme Wassertemperatur sorgt eine gut 600 Quadratmeter große Solaranlage auf dem Dach des Eingangsgebäudes. Bei Sonnenschein heizt diese das Beckenwasser innerhalb weniger Stunden auf 22 bis 25 Grad auf. Eine hochmoderne Wasseraufbereitungsanlage mit einer Umwälzleistung von rund 645 Kubikmeter pro Stunde im Freizeitbecken und rund 430 Kubikmeter pro Stunde im Schwimmerbecken sorgt kontinuierlich für sauberes und frisches Wasser. Darüber hinaus schaffen die charakteristischen Beckenformen, die großzügige Liegewiese, das modernisierte Eingangsgebäude sowie der parabelförmige Sprungturm als Wahrzeichen des Südbades eine einzigartige Atmosphäre.

Das Besondere am Südbad ist auch sein Betrieb als PPP zwischen Stadt und Privatwirtschaft. Ein österreichisches Unternehmen hat mit der Sanierung 2009/10 den Betrieb des Bades übernommen. Bis 2035 trägt es dafür Sorge, das Bad in enger Abstimmung mit der Stadt dauerhaft instandzuhalten und es zu finanzieren. Hierfür erhält das Unternehmen von der Stadt ein fest kalkuliertes Entgelt. Die Bürger können somit sicher sein, sich über die Jahre in einem gleichbleibend attraktiven Bad entspannen zu können.

Da das Südbad als Denkmalschutzzone ausgewiesen wurde, hat es sich seine charakteristische Form über die Jahrzehnte bewahrt. Von den Anfängen (Foto) bis heute prägen Sprungturm, Beckenform und die Rutschen das Bild des Bads.
Das Trierer Südbad.

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