Gift-Eier auch in Rheinland-Pfalz? Behörden wären vorbereitet

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Eier lagern in Paletten.

Bildquelle: Foto: Karl-Josef Hildenbrand/ (dpa) Archiv

KOBLENZ (dpa/lrs). Rheinland-Pfalz ist nach Angaben von Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) auf den Fall vorbereitet, dass Insektizid-belastete Eier auch ins Land gekommen sind.

„Bisher gibt es noch keine konkreten Hinweise, ob und welche Betriebe in Rheinland Pfalz beliefert worden sind“, teilte Höfken am Donnerstag in Mainz mit. Die europaweite Recherche der Lieferwege dauere noch. „Unsere Behörden sind für den Fall, dass belastete Eier auch nach Rheinland-Pfalz geliefert wurden, vorbereitet.“

Millionen Eier, die mit dem Mittel Fipronil belastet sind, waren nach Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen gelangt und wurden aus dem Handel genommen. Möglicherweise gingen belastete Eier auch in mehrere andere Länder.

Ein Mittel, das für die Reinigung von Ställen zugelassen ist, soll mit Fipronil vermischt worden sein. Für Kinder kann das Mittel laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ein akutes Gesundheitsrisiko sein. Das Gift wird unter anderem gegen Flöhe und Schaben verwendet.

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